Der teuerste Satz im Change-Prozess: „Ich nehme alle mit"

Shownotes

Blogbeiträge zum Thema von Michael und Holger: https://www.caesar-harrison.de/blog

Film zum Thema: AO – Der letzte Neandertaler

Buch zum Thema: Diffusion of Innovations, Everett M. Rogers

Eine Zusammenfassung des Buches: https://web.stanford.edu/class/symbsys205/Diffusion%20of%20Innovations.htm

Transkript anzeigen

00:00:01: Storyfy Your Business, der Podcast für storytelling im Marketing und klare Kommunikation.

00:00:07: Eine klare Botschaft kann die Welt verändern – wie man sie richtig aufbaut sodass sie wirkt?

00:00:12: Darum geht's in den nächsten Minuten mit Holger König und Michael Neugebauer!

00:00:17: Abonnieren Sie diesen Podcast und Holger und Michael unterstützen Sie dabei, mit Ihrer Kommunikion das zu erreichen was Sie sich wünschen.

00:00:25: Auf geht's ihr beiden!

00:00:28: Michael findet unser Gehirn arbeitet im Neandertal-Modus.

00:00:33: Ja, das meine ich eher bildlich.

00:00:35: keine Beleidigung.

00:00:38: Willkommen zu einer neuen Folge von Storyfire Business!

00:00:41: Wir reden heute über etwas da es jeder kennt der im Business arbeitet und dass jeder kennt ja einfach nur Mensch ist nämlich Widerstand gegen Veränderung.

00:00:51: Michael hat mir im Vorgespräch ein Bild genannt.

00:00:54: das fand ich ganz treffend.

00:00:55: er hat gesagt unsere Gehirne arbeitet im neanderthalm modus michael und jetzt bist du dann was fallen gehören aus.

00:01:02: das ist deswegen vor allem dass wir hier oben drin haben.

00:01:05: das ist seit hunderttausenden jahren nicht verändert.

00:01:08: es heißt wir sind vom tiefen innen im gehirn immer noch im neandertalmodus und dieser modus sagt entwickel rotinen und bleibt schön dabei.

00:01:18: also bitte keine Veränderung oder nur wenige, weil das kostet Energie.

00:01:23: Und du weißt ja nicht ob morgen wieder ein Mammut an deiner Höhne vorbeikommt und du übermorgen ein schönes Mammute-Stake auf den Grill legen kannst und Energie tanken kannst?

00:01:33: Also was du uns sagen willst ist wenn wir im Widerstand sind, ist unser Gehirn gar nicht schlecht sondern im Grunde Bauart gemäß tut es was es tun soll.

00:01:43: Genau darauf angelegt dass wir möglichst wenig Energie verbrauchen und schnell und effizient Bedrohungen reagieren und deswegen speichert das Gehirn in einem bestimmten Bereich Verhaltensweisen, die sich in unserem Leben bewährt haben als Routine.

00:01:57: In dieser Bereich sind die Basalganglien Und die da gespeicherten Routinen werden je nach bedarf abgerufen unbewusst und energiespaßam.

00:02:07: Du musst in bestimmten Situationen einfach nicht mehr überlegen was du tun willst Sondern machst dass was du schon immer gemacht hast und womit du überlebt hast

00:02:17: Überleben also überlebensichern

00:02:19: ja

00:02:21: auch für den moment wenn die barbanen über die hügel kommen.

00:02:23: oder so müssen unsere gehörner energie sparen.

00:02:26: wir müssen uns wehren wir müssen energiesparen um wahrscheinlich auch das überleben der zippel zu sichern.

00:02:32: und geht's.

00:02:33: Und dass war vor hunderttausenden von jahren so und wir tun heute.

00:02:37: sobald werden wir menschen des einundzwanzigsten Jahrhunderts und unsere gehörende sind aber immer noch so gepolt wie damals.

00:02:42: meinst du das

00:02:43: der größte teil und der eben unbewusst abläuft und das Bewusste strengt an.

00:02:50: Aber wir sind immer noch darauf gepohlt, bitte keine Energie verbrauchen!

00:02:54: Heute können wir uns mit Hemmbürgern adipös futtern.

00:02:57: aber nee wir wollen nicht verändern, wir wollen keine Bedrohung von

00:03:02: außen.".

00:03:03: Das heißt ja auch dass wir uns denken musste angewöhnen so wie wir uns vielleicht dann auch aufmerksamkeitsmuster Angewöhnen.

00:03:09: also das wird man gewählt auf die Reize reagieren oder vielmehr ja wir gar nicht sondern unser Gehirn.

00:03:14: Das muss man auch trennen wenn wir so ferngesteuert sind von unseren gehörten.

00:03:18: da können wir sagen, wer hat mit mir nichts zu tun mal gehirn macht das?

00:03:22: In weiten teilen ist es richtig vor allem gerade in stresst situationen

00:03:27: Stress Also das hieß er ja.

00:03:29: heute wo wir so bombardiert werden ich sag nur KI Content Flut Informationsflut Werbe Lärm wird man ja förmlich bombardiert und dann tut das Gehirn so wie ich sich verstanden habe alles dazu, dass abzuwehren.

00:03:45: Richtig!

00:03:46: Oder zu dämpfen?

00:03:49: Also aussortieren

00:03:51: Ja ja.

00:03:52: und das was in unserem modernen Welt manchmal entscheidend ist fällt da meistens durch weil hey ich will überleben

00:04:01: verstehe.

00:04:02: ich glaube also wenn nicht Das durchdenke dann ist es ja auch so, dass unser Gehirn

00:04:07: hat einen

00:04:08: Aufmerksamkeitsmuster entwickelt.

00:04:10: Also wenn er sich selber sagt ich muss Energie sparen und deswegen lasse ich nur bestimmte Dinge durch in meine bewusste Wahrnehmung Dann wäre das ja auch das von dem unserer Gehirnen glaubt, dass wir uns sofort kommen.

00:04:22: sicher du sagst über Leben Richte ich meine Aufmerksamkeit bzw.

00:04:28: muss mal wieder trennen, mein Gehirn richtet die Aufmerksamkeit auf das von dem es glaubt.

00:04:33: dass ist mein Fortkommen sichert, mein Überlebensichert.

00:04:36: und dann heißt es ja das Verhalten zu ändern.

00:04:41: unglaublich schweres weil das Gehirne im Grunde immer dagegen anarbeitet.

00:04:45: Ja für Veränderungen ist ein anderer Bereich im Gehirns zuständig der Präd Rontal Cortex.

00:04:54: Der ist für bewusst, ja ganz vorne.

00:04:57: Bewusste Planung und Ziele zuständig.

00:05:01: Ja da stimmt was nicht in einem breit frontal Cortex aber eben nachdrinken ist anstrengend und kostet viel Energie.

00:05:09: und noch ein Knackpunkt Veränderungen sind immer mit Unsicherheit verbunden weil ich weiß ja nicht was kommt.

00:05:15: und deswegen nehmen wir Veränderung erstmal Als Bedrohung war, da kommt noch ein Gehirnbereich ins Spiel.

00:05:21: Die

00:05:21: Arme Mückterler

00:05:23: unserer Emotions- und Alarmzentrum.

00:05:25: Und das hilft uns sehr schnell in Stresssituationen was wir bei angenommenem Bedrohrungen machen sollen.

00:05:32: Die sagt macht das was du schon immer gemacht hast und womit du bis heute überlebt hast.

00:05:36: bleib bei deinem Routine alles andere könnte dich umbringen.

00:05:40: Wahnsinn also mein Boss sagt Wir müssen dass man das ändern und es gibt eine automatische Reaktion gegen die Veränderung.

00:05:48: Umgekehrt wenn ich mit jemandem zu tun habe dem ich sage du, da sollten wir was dran ändern und er reagiert.

00:05:53: Mit Widerstand dann kann ich einfach sagen das hat mir der Person weniger zu tun als gerade mit seinem Gehirn was sich einschaltet und sagt nein!

00:06:01: Genau so sitzt.

00:06:02: deswegen kämpft jeder der Veränderungen in Gang setzen will.

00:06:05: also dieser Chef die Chefin Mit der immer noch tiefsitzenden Angst vor dem Säbelsantiger, wobei eine andere Tade Mambu-Säbelzantiger ist historisch nicht ganz korrekt sinnbildlich gemeint.

00:06:17: Ja okay aber das ist ein schönes Bild.

00:06:19: den Säbelzantigern gibt es nicht mehr Aber andere gefährliche Lebewesen zum Beispiel Kollegen, Familie mit dir.

00:06:26: Ich meine Bedrohungsgefühl entsteht ja schon.

00:06:32: Wir können auch scharfe Schwert an den Steinschleudern, egal Bedrohungsgefühl.

00:06:38: Schwiegermütter!

00:06:42: Wenn kommuniziert wird.

00:06:43: Beispiel mein Chef will KI im Unternehmen einführen und schreibt das vor allem Mitarbeiter eine Mail.

00:06:49: da gehen dann sozusagen langsam die Zugbrücken hoch.

00:06:53: ich greife zum Telefon oder gehe zur Kaffein war und sage, habt ihr das gelesen?

00:06:58: Das kann doch wohl nicht wahr sein.

00:07:00: Also alleine... Ein Satz bitte!

00:07:03: Ich weiß nicht was da auf mich zukommt.

00:07:05: Ja jetzt weiß ich nicht ob ich dem gewachsen bin.

00:07:07: Ich weiß nichts was das mit mir macht.

00:07:09: ja genau das ist die Kette.

00:07:12: also ein Satz kann es triggern unser Gehirn.

00:07:15: das könnte auch im Wort sein dass Veränderung ankündigt also Scheidung Königungen Krankheit, Krebs.

00:07:21: Es gibt nur andere aber die lösen auf jeden Fall Stress aus.

00:07:26: Unbedingt und wie gesagt dann fallen wir zurück in die gewohnten Muster.

00:07:30: ich habe im Vortrag mal den Satz gehört Wir sind die nahfahrende Ängstlichen Und es stimmt Wenn jemand im Neanderthal abgehauen ist wenn's im Gebüsch geraschelt hat Dann hat er überlebt.

00:07:41: wenn er neugierig ins gebüsch geguckt hat und ich sage jetzt Mal eine Wildkatze gesehen hat, dann hatte halt keine Chance mehr seine Gene weiterzugehen.

00:07:52: Richtig eingetaucht in die Näandertalwelt!

00:07:54: Ja aber nicht so ein

00:07:55: Schwüttert bin für wie intelligent wir uns immer halten und für wie reif.

00:08:00: und dann merkste einfach der Fönnis der auf diesen uralten Gehirnmuster draufgepapt ist sehr sehr dünn gerade in Bedrohungssituationen Gefahrensituationen.

00:08:12: vergisst du das alles?

00:08:14: Also zur Neanderthal-Welt fällt mir ein Film ein.

00:08:17: Den kannst du ja auch gleich merken, dass.

00:08:19: im Grunde kann man auch in der Neanderthaale Kanatitel aussprechen

00:08:22: A O

00:08:23: Ja A O Der letzte Neandertheraler Ui Das wäre noch was für dich am Sonntagname da.

00:08:29: Okay unbedingt Taseulich verändern Menschen sich dann aber doch.

00:08:33: oder die Umstände?

00:08:34: das gibt es hier auch.

00:08:36: Das müssen wir mal klären wie das funktioniert trotz all dieser Behaarungskräfte über die wir gerade gesprochen haben.

00:08:44: Jetzt kommt wieder ein ungewohntes Wort, das Zauberwort ist Neuroplastizität.

00:08:55: Wir können unser Gehirn umbauen so dass neue Muster und Routinen entstehen.

00:09:00: Das braucht Zeit, das braucht Wiederholung also bewussten Willen Energie aufzubringen.

00:09:06: Ich habe meine Reportage über eine Tonerin gesehen, die hat sich auf eine neue schwierige Übung vorbereitet indem sie sich vor den Ablaufdetail genau vorm inneren Auge vorgestellt haben.

00:09:17: Wieder und wieder, wiederholt!

00:09:19: Das nennt man Visualisierung.

00:09:22: Visualisierung geht es nicht im Sinne von etwas Bildlich machen sondern im Sinne vom sich etwas bildlich vorstellen.

00:09:27: Und der Effekt dieser Visualisierung ist das Gehirn glaubt Neue Muster zu erkennen und speichert neue Routinen ab.

00:09:36: als diese Sportler dann tatsächlich die Übung ausgeführt hat, hat ihr Körper routiniert auf genau diese Bewegung ausgeführt, die sie sich vorher nur vorgestellt hat.

00:09:48: Wahnsinn!

00:09:49: Ich habe das bei den Winter-Olympischen Spielen gesehen und dass die Bopfahrer machen das auch also die fahren ja vorher alles durch alle Kurven und so.

00:09:56: Sport ist ein gutes Beispiel finde ich sowieso.

00:09:59: Sport isn gutes Beispiel weil wer im Sport was verändern will Muss ja auch Dinge verändern, also bei der Tonerin hat das funktioniert.

00:10:07: Aber die Frage ist ja warum hat sich denn diese Sportlerin so angestrengt?

00:10:10: Also jetzt aus Gehirnsicht hat sie doch viel zu viel Energie verbraucht.

00:10:14: Wozu ist das denn gut?

00:10:16: Ja Sie hat sich bewusst dafür entschieden weil jetzt kommt das Belohnungssystem ins Spiel.

00:10:21: da hat es Belohnung System gesagt wenn ich schneller höher weiterkomme dann habe ich noch mehr Erfolg und bin noch glücklicher und noch zufriedener.

00:10:31: Veränderungen sind also möglich.

00:10:33: Es braucht die richtigen Bedingungen, ein klares Warum mache ich das?

00:10:37: Es braucht kleine Schritte und es braucht einen sicheren Rahmen.

00:10:42: Also Begründung, Sinn!

00:10:45: Ganz genau, wenn ich selber aus mir heraus sage Wenn ich mich verändere dann habe ich was davon.

00:10:52: Dann sagt mein Belohnungssystem Wunderbar Das machen wir gleich normal oder legen noch einen drauf aber es muss eben eine eigene Haltung dahinter stehen und eine eigene Idee, dann geht es mir besser.

00:11:06: Also das muss ja auch der Trainer an dieser Tonerin mitliefern oder die Trainerin?

00:11:11: Die werden sicher unterstützt haben klar aber die Künstler auch nicht einträchtig.

00:11:16: denn also es muss wenn jemand von außen sagt Mensch mach doch jetzt mal den achtfachen Rittberge oder irgendwie sowas in dem Dreh dann kann derjenige der das machen soll sagen warum oder sagen Ja genau und dann werde ich noch berühmt.

00:11:30: Das gilt ja auch im Marketing und Vertrieb.

00:11:32: Also die Kunden fragen ja auch, was hab ich davon?

00:11:36: So.

00:11:36: What's in it for me?

00:11:38: Das Fragen ja um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

00:11:41: Was springt da für mich raus?

00:11:43: Veränderung Da hilft ja nur eins Storyfire Business Also kleine Schritte, die keine Angst machen also eine Geschichte erzählt.

00:11:52: Warum ist das gut?

00:11:53: Also dass es ja der Kern jeder Story warum etwas Sinn macht.

00:11:58: und Story Macht eben Sinn.

00:11:59: kleine Schritten die keine Angst machen, kurze Sätze, die jeder sofort versteht und eigentlich dürfte man ja gar nicht mehr sagen.

00:12:10: Die jeder sofort versteht.

00:12:12: Eigentlich müssten wir sagen, die jedes Gehirn sofort verstehe präzise Aussagen, Sicherheit vermitteln.

00:12:23: wir sprechen aber vom Menschen, aber eigentlich ist es ja der Apparat.

00:12:27: Also das ist genau das Gegenteil von dem was ich täglich sehe eigentlich in Erwerbung oder auf Webseiten oder so oder wenn nicht Mails lese Ein einziges Chaos.

00:12:37: und wenn ich die Richte verstanden habe dann braucht unser Gehirn einen Rahmen den wir mit Worten vermittelt Und ein klares Ziel also so eine Art Happy End.

00:12:48: Ja dass das Glücksversprechen Wenn ich ein Change-Prozess einleite, wenn ich eine Marketingkampagne starten will muss ich immer überlegen.

00:12:57: Die Menschen die da mitmachen sollen, die Menschen die erreichen wollen wie mache ich die glückliche?

00:13:02: Wie erreiche ich das?

00:13:04: darauf haben mir zu folgen das zu kaufen was sich im Angebot habe.

00:13:09: also wenn jemand sich damit auskennt jedenfalls interne Kommunikation angeht, ein Betriebenbehördenorganisatoren bist du ja der Richtige?

00:13:17: Also frage ich dich mal als Coach.

00:13:19: Wie sieht denn das innerhalb von Unternehmen aus?

00:13:22: also gibt es Zahlen.

00:13:23: dazu kann man sagen wenn nicht so'n Changeprozess machen will dann ist meine Chance... ...fünfzehn Prozent!

00:13:30: Das ist auch funktioniert?

00:13:32: Naja es gibt keine wirklich statistisch belastbaren Zahlen dazu weil jedes Unternehmen hat andere Arbeitsumgebungen, andere Kulturen unterschiedlichen Konkurrenzdruck.

00:13:43: Es gibt Erfahrungswerte, die sich immer wieder bestätigen.

00:13:46: Na dann bin ich mal

00:13:47: gespannt ob sie sich mit meinen Erfahrungswerten decken.

00:13:50: aber erstmal du legt mal vor!

00:13:53: Du kannst sagen Pimal Daum etwa ein Viertel der Leute unterstützt das und will was Neues machen.

00:13:59: Die sehen den Sinn bringen eigene Ideen ein.

00:14:02: Die Hälfte wartet erst einmal ab lässt sich aber mitziehen wenn es gut gemacht ist.

00:14:08: Und dann bleibt das restliche Viertel, die blockieren.

00:14:10: Die haben Angst, ja Verlust von ihrem Arbeitsplatz oder vielleicht Verluste der Positionen diese haben.

00:14:19: Vielleicht sind die auch erschöpft weil wir sind ja dauernd in Veränderungen drin.

00:14:23: und vielleicht sind sie auch frustriert weil hey Change ist ja keine neue Erfindung es changed ja seit Jahrzehnten.

00:14:30: nein seid ihr Leben und irgendwann sind Menschen auch müde.

00:14:34: Und was ist mit dem letzten Viertel?

00:14:35: Gibt es eine Chance, sie zu kriegen oder muss man die dann aufgeben wenn man so einen Change-Prozent?

00:14:41: Das letzte Vierteln mögen vielleicht auch nur zwanzig Prozent sein.

00:14:45: Oder in anderen Betrieben auch noch zehn Prozent wie gesagt.

00:14:48: Das sind Leute, die nun nicht erreichen kannst.

00:14:51: Wo man einfach gucken muss, wie hegt man die ein sodass sie bei den anderen nicht die Stimmung kaputt machen.

00:14:59: Es ist ganz interessant, so eine ähnliche Verteilung gibt es ja auch im Marketing bei der Einführung neuer Produkte.

00:15:06: Das hat jemand mal untersucht.

00:15:08: er heißt Rogers Professor Everett Rogers.

00:15:10: das Buch ist auch in den Show.

00:15:12: Notes von uns packen wir dann rein.

00:15:17: Der hat zum ersten Mal diese Adaptionskurve sozusagen definiert.

00:15:20: werden neue Produkte eingeführt werden.

00:15:23: du kennst das sicher.

00:15:24: also da sind die ersten die allerersten Tester.

00:15:28: Bist du der allererster Tester?

00:15:32: Nee.

00:15:33: Du

00:15:33: bist ja später Nachzügler, oder?

00:15:35: Ich bin das Letzte.

00:15:36: Nein!

00:15:37: Also ich lasse manche Sachen erst beim iPhone zum Beispiel.

00:15:40: Habe immer gedacht warum wollen Leute unbedingt ein Telefon in einer Tasche haben und warum wollen die da mit Fotos machen?

00:15:45: also ich meine... Hä?

00:15:47: Hab' ich bis heute nicht gebracht.

00:15:50: Heute habe ich dieses Ding in meiner Tasche und das sehe ich verschicke ab und zu Fotos damit.

00:15:54: Wahnsinn Ich hatte es.

00:15:59: Also gleich zu Anfang fand ich überragend und dann haben Leute mich im Zug gefragt, ob sie es mal anfassen dürfen.

00:16:08: Das

00:16:09: kann ja wohl nicht wahr sein.

00:16:10: also das ist der Vorteil wenn man so der allererste Tester isst die innovators sondern gibt's die leute die früh Zeitig das annehmen, Early Adopters.

00:16:18: Dann gibt es die Mehrheit und diese Mittelmehrheit ist nach Rogers jedenfalls so um die Sechzig Prozent.

00:16:26: Das deckt sich auch mit deinen Fünfzig so ungefähr.

00:16:28: und dann gibt's die späten Nachzügler, wenn überhaupt spät kaufen oder wenn sie es überhaupt jemals kaufen.

00:16:37: jetzt KI wird es ja genauso sein.

00:16:40: Es gibt Leute, die damit täglich arbeiten und manche sagen, KI kommt mir nicht ins Haus so wie Michael auch gesagt hat, nee ein iPhone kommt mir nichts in das Haus ich mache keine Fotos und dann irgendwann geht's dann doch.

00:16:51: Und da gibt es dann so Stufen.

00:16:53: Das finde ich eigentlich ganz interessant an dieser Untersuchung.

00:16:56: Dann gibts zu stufen den man durchgeht und vielleicht kannst du das dann auch kommentieren aus deiner Sicht was interne Prozesse angeht.

00:17:02: also erstmal Stufe eins dass wir überhaupt weiß davon Also dass man sich eine Innovation bewusst wird und dass man eine Vorstellung davon bekommt, wie sie funktioniert.

00:17:13: Gibt es da eine Entspeicherung intern?

00:17:16: Nein, ich überlege gerade, wie das zu deinem Marketing-Konzept passt.

00:17:20: also muss ja eigentlich schon in der ersten Stufe klar sein wo ist der Sinn für mich als Nutzer,

00:17:25: als

00:17:25: Mitmachenden, wo ist den Sinn und wo ist mein Glücksversprechen.

00:17:31: Ja okay!

00:17:32: Das kenne ich aus Changeprozessen und weiß, kann aus der Frage berichten.

00:17:39: Da ist meistens schon der erste Staub erstanden weil nicht wirklich klar gemacht wird warum eine Innovation eingeführt wird und damit eben wirklich die Verunsicherung unterstützt wird und nicht.

00:17:50: das auch ist sehr interessant.

00:17:53: Im Marketing wird dann die nächste Stufe Überzeugung, also dass jemand eine Meinung entwickelt.

00:17:58: Könnte man sagen oder eine Einstellung zu einem Produkt?

00:18:00: Oder zu einer Neueinführung kann positiv sein, kann negativ sein aber der entwickelt sich dann so eine Meinung.

00:18:07: intern

00:18:09: Ja würde ich jetzt von meiner Erfahrung her sagen das kommt dann weil Leute fragen warum Muss ich?

00:18:18: Was bringt mir das?

00:18:19: also im Prinzip nochmal nachfordern, dass was eigentlich in der ersten Stufe hätte schon drin sein können.

00:18:24: Nämlich die Vermittlung von der Sinnhaftigkeit.

00:18:28: Okay Wissen Überzeugung Das nächste wäre Entscheidung.

00:18:32: Also die Entscheidung jetzt im Markt ist ja klar kaufen oder ablehnen.

00:18:38: In der internen Kommunikation kann man auch sagen Ich kaufte Idee Die Veränderung, ich kaufe es also im Sinne von Ich stimme zu ist gut.

00:18:47: Du hast jetzt gerade Entscheidungen gesagt richtig?

00:18:50: Ja eine Entscheidung kann glaube ich auch heißen ich gehe nicht dagegen ich guck mal.

00:18:56: Ah ja die sollen das mal einführen dass wir nämlich die nächste Stufe Marketing Einführung.

00:19:03: also man setzt das in die Praxis um.

00:19:05: ich gucke mal wie soll das mal einführen?

00:19:07: so meinst du

00:19:09: ja

00:19:10: Und dann bild ich mir eine Meinung.

00:19:11: und dann, ja genau im Marketing gibt es dann die nächste Stufe also.

00:19:17: Zu bestätigen das heißt man selber gibt sich sozusagen fünf Sterne für die Entschreibung, die man getroffen hat das Produkt zu kaufen oder auch nicht.

00:19:27: aber hoffentlich fünf Sterner und dass ist in der internen Kommunikation Ja sozusagen dann messbar im Change-Prozess.

00:19:34: oder wenn die Leute mitziehen, dann wäre das ja ihre Bestätigung.

00:19:38: Oder wie siehst du das?

00:19:39: Sie treffen eine Entscheidung und wie gesagt es gibt Leute die dann eben entscheidend.

00:19:44: nein ich will es nicht.

00:19:47: Und auch wieder in der internen Kommunikation da muss sich als Führungskraft sehen dass ich die Leute irgendwie einhege indem ich gucke ob ich irgendeine andere Lösung für die finde damit die mir nicht die Stimmung verderben.

00:20:00: Okay, und dann werden ja sicher Leute dich auch ansprechen und sagen sagen sie mal keine Ahnung muss das jetzt schon wieder sein?

00:20:06: oder wie

00:20:08: Fragen

00:20:08: die auch.

00:20:11: Ja Sie fragen ich habe mal einen Veränderungsprozess begleitet Wo mich denn einer aus der Hunde ja fast schon angeherrscht hat nach dem Motto Herr Neugierbauer Wann ist diese Firma endlich fertig?

00:20:25: Ich hab erst Mal Guckt wie ein Auto Und Hab Dann gesagt Als Leben ist Verendung, das hört nicht auf.

00:20:34: Digitalisierung, Märkte verändern sich, Kosten müssen immer wieder gesenkt werden, gibt neue Tools.

00:20:41: Ja ich kann den Grund dieser Frage verstehen.

00:20:45: Das Leben ist ein Dauerbaustell und manchmal sind dann Leute einfach auch müde?

00:20:50: Ja das stimmt, kann man auch verstehen.

00:20:53: also wenn man weiß dass es nie aufhört... Ich will jetzt nicht aus dem Thema rausspringen, aber das erleben wir auch in unserer Gesellschaft.

00:21:01: Aber das ist nochmal ein anderes Thema.

00:21:04: Jetzt bleiben wir mal bei unseren Leisten.

00:21:08: Das Wille des Neandertaler gehören nicht immer.

00:21:11: Mal wieder müssen wir uns das ja vor Augen führen.

00:21:14: Menschen Vielleicht wollen sie sogar Veränderung, aber ihr Gehirn spricht dagegen nachvollziehbar.

00:21:19: Wenn man da in Widerstand geht jetzt eben hast du das erwähnt?

00:21:23: Da kommt einer zu dir und sagt Herr Neumann es kann ja gar nicht wahr sein.

00:21:26: Aber es gibt sicher auch verschiedene Widerstände.

00:21:29: ich könnte mir auch sagen können wir auch vorstellen da gibt's auch Leute die gehen in den stillen Widerstand also die sagen gar nichts und grumpfen so vor sich hin Was beobachtest Du?

00:21:40: Und gibt es?

00:21:42: diese Widerstanden hat zwei Ebenen.

00:21:44: Das eine ist der Emotionale, die Leute haben wie eben schon gesagt Angst dass sie mit neuen Arbeitsläufe abläufend nicht klarkommen.

00:21:51: Dass Sie ihren Status verlieren wenn zwei Abteilungen zusammengelegt werden gibt es ja zwei Abteilungsleitungen wer setzt sich durch?

00:21:58: Dass Sie Ihren Job verlieren, dass Sie Ihre Existenz verlieren das spielt alles damit!

00:22:03: Das ist die emotionale Ebene.

00:22:04: und dann gibt's noch die Kognitive.

00:22:06: Die Leute können nicht nachvollziehen worum es geht und wieder stichwort Sinnhaftigkeit zweifeln.

00:22:12: Wofür brauchen wir das?

00:22:14: Und diejenigen, die Führungskräfte, diese Veränderungsprozesse, diese Neuerungs-Prozesse begleiten und nicht mitnehmen.

00:22:24: Nicht einfangen können, nicht begeistern können.

00:22:27: Die gehen dann tauchen entweder weg oder in den offenen Widerstand oder viel schlimmer noch schwarzen auf dem Flur und machen schlechte Stimmung.

00:22:37: Das Schlimmste ist denn wenn irgendeine Innovation Schief geht und dann kommen die, die immer schon nicht wollten sagen ich hab's euch ja gesagt.

00:22:46: Oh, diesen Satz kann ihr auch nie

00:22:48: mehr.

00:22:51: Also aus meiner Arbeit kenne ich nicht mal so einen stillen Widerstand sondern das ist einfach nicht vorangeht.

00:22:58: also wir entwickeln mit unserem Mandanten Positionierung Kernbotschaften ein Marketingplan uns und weiter usw.

00:23:06: Und wenn wir nicht kontinuierlich da unterstützen in der Implementierung Klammer auf, es wird uns gesagt wir wollen das Klamma zu.

00:23:15: Ich meine kostet auch Geld.

00:23:17: also es gibt die Investitionen.

00:23:20: Die Unternehmensvertreter sagen wir wollen dass das und trotzdem müssen wir massiv unterstützen in der Implementierung weil diese Wie soll man sagen?

00:23:32: Also Arbeitsabläufer Proteste und so die sind so eingefahren Und die sind quasi eingraviert oder ein Teto wird in das tägliche Doing Das ist der Mensch unheimlich schwerfälter auszusteigen.

00:23:44: Ich habe noch keine Erklärung dafür gefunden.

00:23:47: Aber ganz kurz zu dem, was du gerade gesagt hast... Du sagst die Führungsebene sagt wir wollen das und ich glaube da ist genau der Knackpunkt.

00:23:55: wie wird es ja vorhin auch schon angesprochen haben?

00:23:57: Die wollen das!

00:23:59: Und haben aber die Arbeitsebene nicht überzeugt.

00:24:02: Wir wollen das.

00:24:04: Da fehlt dieses Wir-Gefühlen.

00:24:06: Okay und was würdest du sagen wenn ich sage ne die ihr seid alle mitgenommen diese waren sogar diejenigen, die das angeschubst haben.

00:24:13: Dann haben sie die Führungsebene mitgenommen weil die müssen halt entscheiden ob sie das Geld dafür ausgeben wollen und Sie machen es trotzdem nicht.

00:24:20: also es gibt trotzdem dieses... Ich würde sagen jetzt wende ich mich an Gehirne.

00:24:27: also alle die zuhören sind nicht gemeint sondern nur die Gehirn derjenigen die zu hören unseren Podcasts.

00:24:35: Das ist so behebig.

00:24:39: Ja ja nochmal, selbst wenn ich die Idee kenne.

00:24:42: Kennst du auch aus dem Sport?

00:24:43: Jetzt nicht aus dem Profisport.

00:24:45: Selbst wenn ich eine Idee habe, ich möchte jetzt fast der Himmel jeden Tag mein Training um einen bestimmten Grad verschärfen erhöhen, haste die Idee Ich mache das und du hast ja auch die Lust dass dein Belohnungssystem dann sagt hey!

00:25:00: Ich fühle mich besser, hat super geklappt.

00:25:02: Aber aus diesen Routinen rauszukommen... ...aus den alten Geschichten selbst wenn ich ein tolles Ziel vor Augen habe kostet Anstrengung!

00:25:12: Und diese Anstregnung zu überwinden, den Inneren Schweinehund zu überwindigen ist einfach schwer und deswegen hilft es wenn Leute von draußen da sind und sagen so wie du liebe Leute hey geht auch schneller und ihr habt schneller Erfolg.

00:25:31: Das ist so komisch, weil wir haben sehr zu tun mit Menschen die gleiche Sprache sprechen.

00:25:36: Also wir kommen ja nicht in ein Unternehmen als jetzt fremde Berater und sprechen mit Menschen, die sich zum Beispiel nicht mit Marketing oder Vertrieb auskennen, sondern wir sprechen genau mit denen, die sehen dass sie nicht vorankommen wie uns engagieren und vorankommen wollen.

00:25:52: und trotzdem geschieht es also trotz dem... Ein von außen betrachtet jedenfalls recht reduziertes tempo die dinge umzusetzen

00:26:07: nochmal kostet anstrengung ich fürs allein darauf zurück und dann braucht geduld.

00:26:16: gibt es denn auch ein beispiel das heißt wo's funktioniert hat?

00:26:22: Ich habe mehrere beispiele aber ich teile deine eindruck.

00:26:26: manchmal will vielleicht sogar das Team selbst schnell Veränderungen umsetzen, aber Veränderungsprozesse dauern nach meiner Erfahrung häufig länger als ursprünglich gedacht und vielleicht sogar geplant.

00:26:43: Ja okay auch Medien.

00:26:46: ich meine du hast ja lange in in Medienhäusern gearbeitet, bei Sendern etc.

00:26:53: Da wäre ich eigentlich auch davon ausgegangen dass es da eine Offenheit für Veränderungen gibt also eine größere als vielleicht ein anderen Branche ist aber nicht so.

00:27:02: Jetzt so pauschal werde ich da weder ja noch nein sagen aber differenziert Mal so mal so.

00:27:08: je älter die Unternehmen sind desto schwieriger wird das weil Routinen schon so lange eingefahren sind die neu zu gestalten.

00:27:17: Je jünger Firmen sind Das sind sie auf dem Markt, dass du weniger alt können ihre Routinen sein.

00:27:24: Aber selbst private Sender Radio Fernsehen dir heute immer noch vergleichsweise modern bewirken.

00:27:31: Selbst da haben sich schon ungute Routine und feste Sturen eingeschlichen.

00:27:37: das kommt dann auch immer auf die Führungskräfte drauf an.

00:27:43: oftmals ist Ein Veränderungsprozess, so eine Sache nebenbei.

00:27:49: Es gibt kein passendes Führungskonzept.

00:27:51: also wie gehe ich mit den Leuten um?

00:27:52: Wie gehe ich mir den Ängsten um?

00:27:54: Es gibt keine durchdachten Entscheidungsprozesse für einen kontinuierlichen Wandel.

00:28:00: Change läuft so ein Leben her neben dem Tageschef und es ist nicht immer klar dass es ausreichende Ressourcen gibt das es Zeit dafür gibt, dass es Unterstützung gibt.

00:28:11: und noch ne wichtige Geschichte was ich bei Change-Prozessen häufig gemerkt habe ist, wenn man etwas Neues machen soll also in die Unsicherheit geht.

00:28:22: Dann kommen gerne alte Konflikte hoch, die nicht gelöst worden sind und dann bist du erstmal dabei zu gucken auf welcher Grundlage fangen wir denn an?

00:28:30: In was für eine Stimmung sind die Leute und musst erst mal aufrollen bevor du da was Neues implementieren kannst.

00:28:38: Also die Animositäten werden reaktiviert, wenn ich das richtig verstehe und dann geht es gar nicht mehr um die Sache.

00:28:47: Ich

00:28:48: habe das mal in einem Medienbetrieb erlebt, dass sollten Produktionen und IT-Engler miteinander verzahlt werden, multimediale Arbeit, Effizienz – das war die Idee.

00:28:58: Die Knapppunkt eins Schockstarre bei den bisherigen Chefs.

00:29:02: wie gesagt zwei Abteilungen.

00:29:05: beide mochten sich nicht, hatten überhaupt keinen Bock darauf den anderen in die Karten sehen zu lassen und Angst den Staates zu verliehen.

00:29:13: Also wenn sie dann enger zusammenarbeiten?

00:29:15: gibt es da nur noch einen Chef oder wie?

00:29:16: Oder überhaupt?

00:29:17: zweiter Knackpunkt der eine hat seine Führungsverantwortung vollkommen schleifen lassen.

00:29:24: In den Teams haben sich über die Jahre hinweg Eigen-Dynamiken entwickelt Und alle haben gesagt, nein, also hier die Sachen bleiben.

00:29:35: Behalte meinen Status.

00:29:36: Ich habe eine Besitzstandswahrung, sonst geht hier mal gar nichts.

00:29:40: Besitzstandswahrung passt nicht mit Veränderungsprozessen zusammen.

00:29:44: Ja und der andere hat dann immer den großen Visionär gegeben.

00:29:47: aber wenn du mal genau hingehört hast sie gemerkt, wer hat überhaupt keine Ahnung was auf dem Markt los ist?

00:29:52: Der ist ein gutes Stück hinter der aktuellen Entwicklung.

00:29:55: so das waren schon Mal zwei Knackpunkten.

00:29:57: da gab es noch einen dritten.

00:29:59: zwischen den beiden Teams hat seiner Fanger reichlich Zoff gegeben.

00:30:03: keiner der beiden Chefs hat das aufgeräumt.

00:30:05: und ja darauf ein Veränderungsprozess anzusetzen.

00:30:09: Himmelfahrtskommando, nein war kein Himmelfahrtskollander hat nur lange lange gedauert.

00:30:14: Okay also Ego scheint dann auch eine Rolle zu spielen.

00:30:16: das habe ich jetzt in dem Nebenwärts gehört.

00:30:19: da fällt mir ein die mir hat neulich Marketingleiter erzählt Marketingleite eines Lebensmittelherstellers.

00:30:27: er liebt es für das Unternehmen zu arbeiten und er lieb seine CEO.

00:30:32: also jetzt Er findet die Klasse und was er aber überhaupt nicht mag ist, wenn sie wieder eine kreative Marketing Idee hat.

00:30:45: Was vorher ein monatelanger Kleinarbeit entstanden ist nämlich eine Kommunikationsstrategie und die kommt in seinem Büro und sagt jetzt wir müssen unbedingt ja und Sie will es dann so sehr dass das den Marketingleiter in einer unglaublich brenzige Situationen bringt, weil eigentlich müsste er sagen Klappe raus.

00:31:06: Wir haben eine Kommunikationsstrategie so ungefähr.

00:31:09: So was ist jetzt wichtiger?

00:31:10: Strategie oder Impulse und das noch zwischen zwei Gehirnen und nicht zwischen zwei Menschen?

00:31:16: Und dass noch im Stellentageschef.

00:31:19: wer soll da gut entscheidend treffen?

00:31:22: Ja wie gesagt die Puls ist ja oftmals gesteuert von bitte keine Energie verschwenden und bitte keine bedrohliche Situation herstellen oder festigen.

00:31:34: Strategie ist wieder die Sandstrengende, aber ich denke wenn man wirklich Erfolg haben will braucht es Strategie und Durchhaltevermögen.

00:31:44: Du sagst ja gerade CEO und Marketingleitung mein Gefühl gibt viel zu viele Top-Down Entscheidungen.

00:31:51: Wenn dann irgendwas nicht ganz so geschmeidig läuft wird schön geredet und es gibt wenig echte Beteiligung und dadurch fühlen sich die Leute nicht mitgenommen und blocken.

00:32:03: Wir sind nur weggesprungen von dem Medienbetrieb, glaube ich mit meinem Beispiel da nochmal zurück.

00:32:08: Wie ist denn das dann final ausgegangen?

00:32:11: Also die Chefs konnten nicht so gut miteinander.

00:32:14: Der eine hatte keine Ahnung hat sich aber als Visionär ausgegeben der andere wollte sowieso keine Veränderung.

00:32:21: gab es ihnen auch ein Ergebnis?

00:32:23: also kommt man dann trotzdem noch zu einem Ergebnis?

00:32:28: Man weiß ich nicht.

00:32:29: in dem Fall gings.

00:32:31: Es hat Indian Teams zwei Treiber gegeben.

00:32:34: Die haben gemerkt, ah da scheint was Neues auf das könnte uns bei der Arbeit helfen.

00:32:41: und die haben das im Prinzip herangetrieben.

00:32:43: und die beiden Chefs gibt es nicht mehr.

00:32:46: Es gibt jetzt einen neuen.

00:32:50: Klar Ansage.

00:32:52: Ja aber ich meine du schmeißt ja auch Geld raus wenn du Dinge nicht modernisierst neuen Arbeitsumgebungen anpasst, dann verbrennt das ja auch Geld.

00:33:03: Also ich bin nicht mehr Kindsee und gehe hin und sage ihr müsst dort alles verschlanken und sowieso die Leute beseitigen.

00:33:09: überhaupt nicht war ein Thema.

00:33:10: aber wenn ich Führungskräfte habe, die selbst nicht erfassen worin der Sinn eines Veränderungsprozesses entsteht wie wollen die denn andere Leute anleiten?

00:33:24: Wir haben das Wort viel kurz oder die Abkürzung, also es gibt ja trotzdem diesen Elefanten im Raum KI.

00:33:31: Also wir kommen ja nicht dran vorbei auch darüber mal zu sprechen dass der im Grunde ist ja ein Veränderungsthema schlechthin und da baut sich massiv ein Beharrungspotenzial auf oder auch nicht?

00:33:43: Ich habe neulich den Satz gehört KI schafft keine Mitarbeiter ab KI schaft Mitarbeiter ab die nicht mit KI arbeiten wollen.

00:33:51: Kann ich eigentlich Jetzt mal logisch.

00:33:55: Ich finde das nicht stimmig, es gibt ja auch reiche Menschen die gar nicht darauf vorbereitet werden mit KI zu arbeiten und die für sich gar nicht erfassen was KI ist und macht.

00:34:07: also ich habe mal einen Unternehmen begleitet bei der Einführung von Microsoft three.

00:34:12: fünfundsechzig war sogar schon vor Corona Zeiten und dieses Unternehmen hat viele hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

00:34:21: Und dann hat man natürlich überlegt, wie bringe ich die jetzt dazu mit diesen Tools zu arbeiten?

00:34:26: Dann hat die Leitung gesagt, zu vielen Leute würde ihres Geld kosten, die alle einzeln zur Schulen.

00:34:31: Wir schreiben ein paar schicke Handouts und kaufen uns Tutorials ein.

00:34:36: Da können sie sich alles fein ansehen.

00:34:39: Die Handouts waren kompliziert und die Tutorial ist echt gerottig!

00:34:48: Niemand von den Mitarbeitern gesagt, ich will nicht mit MS-Dreifemundsechzig arbeiten.

00:34:52: Aber viele haben gesagt Ich kann nicht mit ms-dreifenundsechszig arbeiten.

00:34:56: bei mir niemand richtig erklärt hat wie es funktioniert und wofür's für mich für mich gut ist.

00:35:03: Und findest du nicht dass das auch ein bisschen eine bequeme Einstellung ist einfach zu sagen?

00:35:06: Ey!

00:35:07: Ich kann dich statt sich darum zu kümmern dass man es dann kann.

00:35:11: Da stimme ich dir in Teilen zu.

00:35:13: Einzelfälle?

00:35:14: Ja, vielleicht.

00:35:15: Aber du weißt selber, Microsoft Three-Five und Sechste ist wahnsinnig komplex!

00:35:19: Dann kommt jeden Tag irgendwas Neues dazu wird dir aber auch vom System nicht erklärt sondern blass jetzt plötzlich einen anderen Button oder wer den ich immer benutzt habe es verschwunden.

00:35:27: also Es is einfach Wahnsinnig Komplex Und selbst Menschen die so einigermaßen technikaffin sind ohne jetzt Nerds zu sein haben ja auch manchmal Schwierigkeiten genau zu sagen warum da was passiert wenn ich hier etwas gedrückt hab.

00:35:41: Also es bedarf der Anleitung und ich habe hier vorhin gesagt, für Veränderungen braucht das einen sicheren Raum.

00:35:50: Und wenn mir niemand sagt wo meine Möglichkeiten sind, wo ich aufpassen muss dann ist das kein sicherer Raum.

00:35:58: Okay

00:35:59: also du bist ja mit Bleisatz, das kennt ihr ja auch keinen.

00:36:06: Ich kenne auch die Bleileuse hat man mir auch gezeigt im Satz Und jetzt arbeitest du mit KI.

00:36:13: Ich meine, was hast Du denn anders gemacht?

00:36:16: Da kann man sich doch gar nicht auf die Hinterbein stellen und sagen ich kann das nicht oder da muss mir jemand und so immer noch ein bisschen bequem

00:36:27: Ja und nein.

00:36:28: also ja als ich nach der Schule bei der Zeitung angefangen habe war es tatsächlich eben noch der Bleisatz, wo Menschen da saßen wie die Texte in einem großen Maschinen eingetippt haben.

00:36:39: Da kamen dann wirklich so Zeilen raus mit den Buchstaben, die dir da eingetipped haben.

00:36:44: Ja für alle!

00:36:45: Also frag mal per Plexity was Bleisatzt ist.

00:36:49: Ja also war knapp hinter Gutenberg und dann kam Fotosatz das heißt man brauchte diese Bleizeien nicht mehr Und man hat wahnsinnig viel Zeit gewonnen bei der Produktion, was damals bei Zeitung eben auch noch wirklich entscheidend war.

00:37:03: Der Bedaktionsschluss konnte ein bisschen nach hinten verschoben werden weil dieser Umweg über da muss einer nochmal tippen und dann muss man das möglicherweise korrigieren

00:37:12: und

00:37:13: übersprungen war und man einfach so Folien bekommen hat die man auf eine Seite kleben konnte und dann hatte man eben seine eigene Seite.

00:37:24: Dafür braucht es Rechner Und ich war einer der jüngsten in der Redaktion und wir klaren ausprobieren, wie das funktioniert.

00:37:33: Es gab zu Beginn ganz viele ältere Kollegen die gesagt haben, was kommt mir nicht auf den Schreibtisch?

00:37:39: Das wurde damals auch toleriert!

00:37:42: Was hatten die Schreibmaschine?

00:37:44: Aber hallo, Schreib Maschine und Papier mit Kohlebögen dazwischen damit einer unten in die Sitzerei gehen konnte und er ahnt nur oben Der andere Zettel oben damit man nochmal weiß was man da runter gereicht hat.

00:37:59: Schreibmaschine, manches schon mit einer elektrischen schreibmaschinen aber es gab auch noch die mechanisch.

00:38:04: also diese kollegen am anfangen nee mach ich nicht mit Hat nicht lange gedauert haben wir gesehen.

00:38:12: hey der geht vieles schneller.

00:38:14: Hey Ich kann mir ein bisschen mehr zeit lassen für schreiben oder redigieren weil ich Zeit gewonnen habe.

00:38:22: ja herstellungsprozess ist

00:38:23: schneller.

00:38:24: also Das lief noch relativ smart ab.

00:38:29: Wenn ich bei meiner Journalistenvergangenheit bleibe, extra großer Umbruch war, bau uns beim Radio Riaz II Wir haben ja angefangen wo wir noch Platten eingerichtet haben damit sie dann rechtzeitig starten und haben plötzlich diese Silberlinge wie man früher gesagt hat also CDs.

00:38:49: Und das war auch der echte Revolution, weil einzelne Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit genommen wurde falsche Geschwindigkeiten bei den Benülplatten einzustellen.

00:38:57: Du erinnerst dich?

00:38:58: Die Kleinen mit forty-fünf Umdrehungen bringen die Größe mit dreiunddreißig Punkte.

00:39:03: Und wir hatten ja so unsere Spezies, die beim Vergessen haben... Wir

00:39:06: sehen keine Namen jetzt!

00:39:08: Nein, umsich nicht.

00:39:10: Okay, lass uns jetzt springen in die Zeit zur KI.

00:39:15: Das habe ich von Beginn verfolgt, weil es interessant fand auch unter ethischen Aspekten.

00:39:20: und am Anfang hat das halt so diese lustige Apps.

00:39:23: Du hast ein Foto eingestellt und dann hat dieses Foto

00:39:26: dich

00:39:27: bewegt und du konntest irgendwelche Hits singen.

00:39:29: So lustig!

00:39:33: Heute arbeiten wir ernsthaft damit und ich für meinen Geschmackstelle fest... Es bringt mir in vielen Bereichen eine Erleichterung und trotzdem bleibe ich achtsam.

00:39:45: Okay, große Umwälzung haben scheinbar alle funktioniert.

00:39:49: Also

00:39:51: eine Zufügung noch weil ich für mich die Sinnhaftigkeit gesehen habe.

00:39:55: Weil ich gesehen habe das bringt mir was.

00:39:57: ja

00:39:58: da muss zu mich dann auch keiner wirklich schubsen.

00:40:01: okay so ging es mehr auch also seit ich mich intensiv mit storytelling beschäftige.

00:40:11: deswegen heißt unser podcast ja auch.

00:40:13: so ist es so dass sich daran Nicht nur glaube sondern dass das quasi mein Leben verändert hat wenn ich in dieser Struktur von Story denke also nicht nur im Beruf sondern auch privat.

00:40:23: Ich habe es am eigenen Leib gespürt, dass Dinge dann besser gehen.

00:40:26: Das hast du ja jetzt auch beschrieben mit den Leuten da im Fotosatz oder mit den Redakteuren mit Schreibmaschinen und Computer.

00:40:32: Ich glaube das macht schon was aus, dass man erfährt, dass es einen voran bringt wenn man sich auf ein Veränderungsprozess einlässt Potenzial nicht voll ausschöpft.

00:40:48: Das zusammengenommen, was begünzt sich Change-Protesse?

00:40:51: Hast du da Erfahrung?

00:40:53: Wir können ja auch mal das zusammenfassen, was wir jetzt zusammengetragen haben.

00:40:55: ich denke es sind mehrere Sachen.

00:40:57: zum einen ein stabiles Vertrauen zwischen Führungsebene und Belegschaft.

00:41:02: Das ist die Grundlage für alles.

00:41:04: weil warum soll ich hier folgen wenn ich dir nicht vertraue würde ich sagen Mitgestaltungsmöglichkeit statt Obersticht unter, drittens offener Umgang mit Risiken und Ängsten.

00:41:16: Und nicht so tun als wären keine da sondern sie einfach ansprechen und versuchen aufzulösen.

00:41:21: Okay Ich finde das gilt in beide Richtungen.

00:41:24: übrigens Vertrauen ja also vertrauen in die Expertise aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Auf der einen Seite aber umgekehrt auch.

00:41:32: Also ich erlebe es genauso dass viele gar nicht das Vertrauen haben in die expertise ihrer Führungskräfte oder ihre Teamleads Wenn die mit Veränderung um die Ecke kommen, also es ist ja schon ganz gut wenn man sich gegenseitig vertraut.

00:41:44: und Ja wir sind gleich wieder da nach dieser Werbung für Vertrauen.

00:41:48: Also Bosse, Teenie, CEO's wie Jungskräfte!

00:41:52: Wenn ihr keine Ahnung verlinkt in hat Dann quatscht euren Leuten nicht rein Die damit aufgewachsen sind Quatschen nicht in die Arbeit rein, die machen das richtig.

00:42:01: Sie wissen wie es geht.

00:42:02: lasst sie machen.

00:42:04: Ihr sagt einem fünf Sterne kocht ja auch nicht, dass da ein Gewürz fehlt.

00:42:08: Wenn ihr in so einem Restaurant essen geht Ende der Werbung Michael.

00:42:14: alles jetzt bezahlte Werbung?

00:42:17: Ja.

00:42:19: Da sind wir wieder.

00:42:20: Sorry Fire Business Michael.

00:42:21: das Thema ist Change Protesse erfolgreich machen.

00:42:26: drei Punkte hast du genannt.

00:42:28: gibt es noch weitere Widerstände?

00:42:29: sollen wir auch nochmal ansprechen?

00:42:32: Genau.

00:42:33: Ähnlich wie die Ängste, daraus entstehen ja möglicherweise Widerstände.

00:42:37: auch die aufnehmen und nach Möglichkeiten überprüfen ob man da nicht mitarbeiten kann oder nicht.

00:42:44: ignorieren, nicht niederbügeln das erzeugt nur wiederum Gegendruck.

00:42:47: also wenn jemand unterdrücken will dann wird der Druck von unten durchaus größer.

00:42:53: Dann noch reflektiertes und lösungsorientiertes Vorgehen Und wir haben es heute schon ein paar mal gesagt, aber auch das ist ein Schlüsselpunkt Sinnhaftigkeit.

00:43:04: Wenn wir jetzt sagen wir mal, wir wollten oder stehen kurzer vor so einen Change-Prozess einzuleiten Veränderungen einzuführen in unseren Unternehmen kann man sich irgendwo orientieren.

00:43:17: Wir haben die Punkte zusammengetragen Aber schön wäre doch wenn man so eine Ablauf hätte Blaupause oder so gibt sowas.

00:43:24: Da gibts mehrere, das sieben Phasenmodell nach Richard Streich

00:43:28: ist ziemlich bekannt.

00:43:30: Sieben Phase geht los mit Schock dann kommt Ablehnung, dann kommt Einsicht, dann Akzeptanz anschließend ausprobieren Erkenntnis und am Ende Gewöhnung und Übernahme der Veränderung in den Alltag.

00:43:47: Das knüpft so ein bisschen an das, was du vorhin erzählt hast.

00:43:49: Ja übrigens!

00:43:51: Das ist sehr ähnlich wie die fünf Phasen der Trauer... ...der Traumeingeliebten Menschen.

00:43:56: Beides hat mit Abschiedsschmerz und Verstörung zu tun also Abschied von alten Routinen und Versteuern.

00:44:04: Was kommt da jetzt?

00:44:06: Jetzt?

00:44:07: aber es mutet schon ziemlich gradlinig an irgendwie so eins

00:44:11: oder zwei... Nein!

00:44:12: Nein, also so ist es nicht.

00:44:15: Das ist ein Modell an dem man sich orientieren kann.

00:44:18: in der Realität springen die Leute hin und her, die fallen mal zurück, die springen dann nach vorn.

00:44:23: aber das hilft zu verstehen... Die frühen Phasen von Veränderung sind eben von unsicherheit und Angst geprägt und die Akzeptanz und die Einsicht steigen erst mit der Zeit.

00:44:35: Und wer so einen Prozess voranbringen will muss den Leuten ein Ziel aufzeigen Und zeigen, wo ist mein persönlicher Gewinn?

00:44:44: Mein ganz persönliches.

00:44:46: Ich finde es super!

00:44:47: Also welche große Schnittmenge es gibt zwischen deiner Arbeit mit Menschen in Unternehmen und Marketing.

00:44:55: also da haben wir ja auch ein lineares Modell gehabt und das ist ja vollkommen ausgehebelt.

00:44:59: Also Leute springen zwischen Kanälen und Phasen hin und her, Recherche, Social Media, KI, Reviews, Websites, Store, Social und wieder noch von vorne.

00:45:10: Customer Journey war ja auch gestern sozusagen ist auch nicht mehr.

00:45:18: Ja, es schmeckt natürlich gut wenn man das hört und wenn man benutzt.

00:45:23: aber die Frage ist auch immer Ist das noch Realität?

00:45:26: Eigentlich sind die Leute immer always on ist jetzt vielleicht auch manchmal kein Vorteil Aber sind wir ja auch?

00:45:33: meine Erfahrung ist man muss es eben inzwischen als dynamisches System denken.

00:45:38: Das macht ja jetzt noch mehr Angst eigentlich.

00:45:41: Jetzt müsste ich doch auf meiner Customer Journey behaaren, dann bin ich wenigstens nicht mein Gehirn auf der sicheren Seite.

00:45:48: Ja, das ist falsche Richtung.

00:45:51: Zwei Fehler Michael!

00:45:53: Jetzt muss ich dich mal vorführen.

00:45:55: Hast du mir mal erzählt die Du gemacht hast als Du Change-Prozesse geleitet hast?

00:46:00: Wäre es Du bereit?

00:46:03: Bitte?

00:46:04: Erzähl Dir nie wieder was.

00:46:07: Ach komm... Ein wenigstens ein.

00:46:11: Also du musst ja auch nicht alles erzählen, du kannst aber ja sagen okay das war jetzt nicht so toll und die anderen können sich.

00:46:17: unsere Zuhörer können sich dann

00:46:19: also ich gebe dir beide.

00:46:23: Ich bin ja nicht als Change Professional geboren sondern ich habe halt auch viele Workshops geleitet und hat sich aus einer Workshop Reihe einen Change Prozess entwickelt.

00:46:33: Na ja, gut.

00:46:34: Dann rede ich den halt weiter und dann habe ich am Anfang gesagt das was Mann so sagt oder was ich vor Ohren hatte was man so sagt.

00:46:44: der erste Satz war Ich will sie alle mitnehmen Und der zweite war ich verspreche Ihnen Transparenz

00:46:51: böser Fehler.

00:46:56: Das mit der Transparenz habe ich ziemlich schnell aufgeben müssen, weil ich gemerkt habe ja wir wollten den großen Kreis der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter natürlich auf dem laufenden halten.

00:47:06: Aber dann haben die Zwischenschritte als Entscheidung genommen das heißt wir waren in den Beratungen Und hatten gesagt, in diesem Feld machen wir das und das.

00:47:14: Dann haben die das für bare Münze genommen wo wir wussten und es dann auch wirklich so war dass wir später festgestellt haben Wir müssen hier vorne nochmal ran wir müssen das noch mal anders machen weil wir festgestellt Haben hinten ist es nicht stimmig.

00:47:26: aber die Mitarbeiter und Mitarbeiter haben gedacht Würfel sind gefallen und wenn es ihnen nicht gefallen hat dann sind sie dagegen angegangen.

00:47:33: also ich würde nie wieder sagen Ich will das Transparenz machen.

00:47:37: Ich würde immer sagen wir halten Sie auf dem laufenden Und wir werden Ihnen nicht alles sagen, eben um dieses Gewusel zu vermeiden.

00:47:45: Okay also ja hab ich gelernt... Also Offenheit kann auch nach hinten losgehen an der falschen Stelle würde ich mal sein und zu

00:47:53: groß.

00:47:54: Ja okay, das habe ich dir jetzt auf den Kreuz geleiert!

00:47:58: Und die zweite Geschichte mit Ich will sie alle mitnehmen.

00:48:00: Ja erzähle

00:48:01: mal jetzt.

00:48:02: Bitte?

00:48:03: Nein ich habe nur gesagt, erzählte es jetzt selber.

00:48:05: Ich hätte jetzt schon gemacht aber bitte.

00:48:09: Die zweite Sache ist die mit der Offenheit, ich will alle mitnehmen.

00:48:15: Was ich erst im Verlauf gemerkt habe... Ich werde nie alle mitnimmt!

00:48:19: Also diese Faustregel, die wir vorhin hatten, fünfundzwanzig-fünfzig-fünfund zwanzig war mir damals kein Begriff und da muss es ja am Ende eines Prozesses nur einen nennen oder ein nee geben, die sagen mich hast du nicht mitgenommen.

00:48:34: Paf, fliegt deine Glaubwürdigkeit völlig auf?

00:48:39: Was sagst du

00:48:41: heute stattdessen?

00:48:45: Ich werde mich bemühen, sie alle zu begeistern und ich weiß es wird nicht allen gefallen.

00:48:51: So ehrlich müssen wir sein!

00:48:53: Okay jetzt gibt's ja immer Leute die was nicht mögen muss man die auch mitnehmen wenn die was Nicht Mögen.

00:49:03: also diese gefühlsäußerung aber ohne belastbare Argumente Da gibt's ja jetzt, ich hab das Gefühl wir haben zu viele Videos.

00:49:13: Ja!

00:49:13: Ich habe das Gefühl unsere Marke ist altmodisch.

00:49:17: Ich glaube wir schreiben zu viel Blockbeiträge.

00:49:19: Ich glaub auch unsere Blog-Beiträge, ich habe das Gefühle wir posten.

00:49:23: Mein Eindruck ist die Kampagne funktioniert nicht obwohl man es messen kann.

00:49:28: also ich spüre dass die Webseite die Leute abschreckt.

00:49:33: Rappataktionsschaden unserer Marke.

00:49:35: Ich könnte so weitermachen, nur eine halbe Stunde.

00:49:37: ich erspaße dir?

00:49:38: Weil ich fühle ja du hast glaube ich den Ausweg schon benannt.

00:49:42: Du hast eben gerade gesagt obwohl Dinge messbar sind Ja also natürlich darf ich ein Gefühl haben.

00:49:47: ich darf auch das Gefühl haben man nimmt mich nicht mit.

00:49:50: ich darf noch das Gefühl habe dass es großartig und ich muss es irgendwie abrufen können.

00:49:57: Ja nun, aber meine Frage war ja.

00:49:59: Das ist ja nun eine ganz versteckte Form des Beharrens eigentlich oder?

00:50:04: Ja und so eine subtile Passiv-Aggressiv.

00:50:08: Ich hätte mir gewünscht dass wir das so gemacht hätten.

00:50:11: Boah Alter!

00:50:14: In der Mode fällt mir gerade ein geht das ja ziemlich zügig und reibungslos.

00:50:22: was zu ändern?

00:50:25: Jetzt spreche ich das Gehirn an und deine, sagen wir mal ne anderthaler Argumentationskette.

00:50:31: Da funktioniert es ja!

00:50:33: Und warum nicht im Job?

00:50:34: Wie kann das sein?

00:50:36: Naja, ich glaube die Anhaltspunkte dafür haben wir schon zusammengetragen.

00:50:39: wenn Ich freiwillig eine Veränderung Bewerkstelle Die mir sinnvoller scheint und vor allem auch beherrschbar Und durch das Belohnungssystem noch mit ins Spiel kommt dann ja bitte her, mit der neuen Frühjahrs-Kollektion und der neuen Winterkollektions.

00:50:56: Da

00:50:58: lassen wir uns schnell davon begeistern.

00:50:59: Mit diesen Klamotten sieht es so noch ein bisschen besser aus.

00:51:03: Okay!

00:51:04: Und im Job nicht?

00:51:05: Warum

00:51:05: nicht?!

00:51:06: Das haben wir jetzt erörtert...

00:51:13: darüber gesprochen, da kommen die Veränderungen meist von außen.

00:51:15: Es ist ja selten dass irgendeine Belegschaft sagt wir müssen jetzt aber dringend KI in der Format einführen obwohl auch das kommt vor.

00:51:24: Aber die Realität ist meistens kommt von oben.

00:51:26: Die Führungsetage sagt Wir müssen jetzt und dann Trägern sie genau das was wir schon gesprochen haben.

00:51:35: Ich als Mitarbeiter habe erst mal Angst neue Routinen ich weiß nicht was auf mich zukommt Bedrohung Abwehr.

00:51:42: Ich mache das so, wie ich es immer.

00:51:45: Das nehmen wir mit freiwillig.

00:51:48: Du musst jetzt immer nicken ob das richtig ist.

00:51:52: Sieht man auf dem Podcast so gut?

00:51:53: Also ich sage dann immer wenn ich den Traum hebe.

00:51:55: Noch mal!

00:51:56: Du kannst ja sagen ich nicke.

00:51:57: Freiwillig, sinnvoll, beherrschbar und rücknehmbar würde ich sagen

00:52:09: finde ich noch einen interessanten Aspekt im Sinne von Beherrschbar, da nicke ich dann auch nochmal.

00:52:14: Also

00:52:14: das sind die Bedingungen unter den Menschen Veränderung akzeptieren.

00:52:19: wenn du jetzt eine Sache aus unserem Gespräch nochmal hervorheben dürftest was denn natürlich darfst?

00:52:30: Was wäre das?

00:52:30: Was ist dir am wichtigsten zum Thema Beharrungspotenzial und Veränderungswiderstand?

00:52:38: Ein Stückchen über dem, was wir besprochen haben.

00:52:43: Botschaft an Führungskräfte im Widerstand gegen Veränderungen ist keine Böswilligkeit sondern Neurobiologie.

00:52:49: unser Gehirn schützt uns manchmal vor echten Gefahren und manchmal vor Veränderung die uns gut tun würden.

00:52:56: Die Kunst ist sich das bewusst zu machen und den Unterschied zu erkennen.

00:53:00: Sehr schön!

00:53:01: Und die Veränderungs für diejenigen die Verinnerung herbeiführen wollen?

00:53:06: Ängste nehmen Sicherheit schaffen Eine Zukunftsvision entwerfen, eine mitreißende Geschichte erzählen und mit gutem Beispiel vorangehen.

00:53:19: Oha!

00:53:21: Viele Mädchen sagen automatisch ja nein wenn sie Veränderung widdern nur widdern.

00:53:27: und an einem Feld ist überhaupt ganz schwer Nein zu sagen.

00:53:32: Und da würde ich sagen, machen wir in der nächsten Folge weiter.

00:53:35: Das Nein-Sagen ist nämlich eine Kunst.

00:53:36: das geht nicht so einfach.

00:53:38: Wir haben jetzt ein paar Beispiele genannt Wo das automatisch kommt?

00:53:43: Manchmal ist der beste Umgang mit Möglichkeiten sie abzulehnen muss man zugeben.

00:53:49: aber wie sagt man nein ohne beziehung zu zerstören berücken abzubrechen?

00:53:54: und Wie kann man Nein sagen?

00:53:57: mit einer berechtigten Ablehnung mit einem Grund, der jetzt nicht mit Behaarungspotenzial zu tun hat wie wir es heute diskutiert haben.

00:54:06: Die nächste Folge erklärt warum Nein sagen eine unterschätzte Kompetenz ist.

00:54:11: Michael, danke.

00:54:13: Jawohl!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.