Benjamin Stöwe – Der Mann, der Wetter zur Story macht
Shownotes
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Der ausführliche Begleitbeitrag mit allen Beispielen, Tabellen und einem FAQ: https://www.caesar-harrison.de/post/podcast-folge-16-storytelling-im-fernsehen
Alle Folgen von Storify your Business auf einen Blick: https://www.caesar-harrison.de/podcast-storify-your-business
UNSER GAST: BENJAMIN STÖWE
Fernsehjournalist, Wettermoderator im ZDF-Morgenmagazin und Synchronsprecher, unter anderem als deutsche Stimme von Dr. Hugh Culber in Star Trek: Discovery. Kurator des 1701-Museums in Eberswalde.
Website: https://www.benjaminstoewe.com Theaterstück Sterne im Karton, Premiere am 8. September 2026 in Eberswalde: https://www.sterne-im-karton.de
ALLE THEMEN IM ÜBERBLICK
00:00 Einleitung: Wie moderiert man einen Wettermann an? 01:20 Wie das Gespräch entstand: ein Like auf LinkedIn 02:40 Vom rbb über die Medienschule ems zum Fernsehen 05:10 Warum es kein Mistwetter gibt: die Sache mit dem Pullover 08:30 Garderobe im Studio: Wetterlage, Tagesgefühl und Pietät 11:15 Blitzeis im Winter: doppelt so oft auf Sendung 14:00 Sensibilisieren ohne Panik und die Neigung zur Selbstüberschätzung 17:30 Sensationsberichterstattung und warum Kontinuität sie ausgleicht 20:45 Um 5:33 Uhr die ersten sechzig E-Mails: Wetter als Beziehung 24:10 Ein Publikum, das aus allen besteht: Küste, Flachland, Festivalwetter 27:30 Der frühe Morgen verbindet und was Kinder im Studio fragen 30:15 Auflösung der gemeinsamen Leidenschaft: Gene Roddenberry 33:40 Holgers Film mit zwei Star-Trek-Schauspielern 36:20 Das 1701-Museum in Eberswalde und sein Ende nach 17 Jahren 40:00 Roddenberrys Vorbilder: Hornblower, Sherlock Holmes, Shakespeare 43:30 Der Pitch bei NBC und das Theaterstück Sterne im Karton
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Transkript anzeigen
00:00:01: Ich
00:00:28: hab mich gefragt, Wie moderiert man jemanden an dessen Job ist, Wetter im ZDF-Morgengagazin zu präsentieren?
00:00:35: Ohne mit dem Wetter um die Ecke zu kommen und ohne etwas zu erzählen was sowieso jener weiß.
00:00:40: Deswegen unser Gast heute ist Benjamin Stöbe, Wettermann im Zdf-Morgenmagazin.
00:00:45: Hallo Benjamin freut mich sehr!
00:00:47: Herzlich willkommen!
00:00:48: Ja hallo Holger, hallo Michael.
00:00:50: danke für die Einladung.
00:00:52: Wir wollen natürlich darüber reden Was Wetter bedeutet für dich als Story?
00:00:59: Wie komme darauf, weil du so moderierst und wie du moderierest.
00:01:03: Zu Anfang sieht es so aus, als wäre Wetter nur Gradansagen, Bewölkung vielleicht auch die Fronten, die da aufeinander treffen.
00:01:15: Wie bist du dazu gekommen das anders zu präsentieren sowie du es tust?
00:01:20: Und dass wird unser Thema sein.
00:01:21: also wir bleiben beim Thema Storytelling und wie dieses Gespräch zustande gekommen ist.
00:01:26: Schon mal eine Story für sich.
00:01:28: Benjamin ist ein früherer Auszubildender von mir, wir waren beide an der Medien-Schule EMS in Potsdam und als ich auf meinem LinkedIn Profil gepostet habe das Holger und ich jetzt einen Podcast machen gab es einen Like von Benjamin Stöwe.
00:01:45: dieses like wiederum hat Holger König gesehen und hat Benjamin Stölwe angeschrieben gesagt Mensch danke für deine Anerkennung!
00:01:51: Ich bin ein großer Fan von dir Und dann sind die beiden ins Clown angekommen.
00:01:57: Beide haben festgestellt, wir erzählen Geschichten in unterschiedlichen Umfällen.
00:02:03: Das wird Teil eins unseres Talks und dann die zweite Gemeinsamkeit wird der zweite Teil.
00:02:09: Beider haben entdeckt dass sie eine gemeinsame Leidenschaft teilen.
00:02:13: Teil zwei unses Talks.
00:02:14: Welche Gemeinsamenkeit das ist lösen wir später auf.
00:02:18: ich bräuler mal so.
00:02:25: Und damit zum Wetter, Teil eins unseres Gesprächs.
00:02:29: Bei Wetter Vorhersagen das habe ich ja durch dich gelernt.
00:02:31: geht es auch um Storytelling?
00:02:32: wie gesagt erst hat mich überrascht.
00:02:34: Ich kenne ja auch andere.
00:02:36: wir arbeiten auf für eine Wettagentur und da sind die Themen eben Regen oder nicht?
00:02:41: Niederschark Baba Bist du auf die Idee gekommen, eben diese ganzen nüchternen Dinge?
00:02:47: Die auch andere ja im ZDF manchmal auch ein bisschen nüchternah präsentieren mit Storytelling in Verbindung zu bringen.
00:02:54: Was gehört dazu?
00:02:55: Ja Michael hat ja schon so ein bisschen unsere gemeinsame Vergangenheit angesprochen und ich bin zum Fernsehen gekommen über den RBB beziehungsweise davor noch die EMS und habe da viel gelernt darüber wie man Geschichten erzählt.
00:03:09: Ausbildung beziehungsweise als das Volontarjahr zu Ende war, habe ich ganz lange als Reporter gearbeitet.
00:03:13: Weil live Reporter war für die Nachrichten des RBB unterwegs und hab dann abends und spät in der Nacht Live-Schalten veranstaltet.
00:03:21: Manchmal an gut besuchten Orten, manchmal an weniger gut besuchtem Orten aber immer ja mit der Idee ein Eindruck des Ereignisses, an dem wir da waren, zudem wir dort waren und live berichtet haben den Zuschauerinnen und Zuschauern zu Hause zu vermitteln.
00:03:34: Und dann ist es ja meist so, dass diese Ereignisse nicht punktuell stattfinden.
00:03:38: Sondern sich gerade in Brandenburg da ist viel Platz erstrecken über mehrere Orte an denen ein Fest stattfindet, an denen eine Konferenz stattfindete, an den ein Theaterstück gespielt wird.
00:03:49: und um möglichst einen ganzheitlichen Eindruck zu vermitteln muss man sich quasi als Reporter bewegen zu diesen verschiedenen Orten.
00:03:56: Das habe ich lange gemacht!
00:03:58: Auch beim RWB kam mein erster Kontakt mit dem Wetter zustande Weil ab im Jahr war ich dann eben in den Nachrichten dort, den Wetterbericht präsentiert habe.
00:04:08: Der ganz anderer Natur war als er das heute ist weil es war im Wesentlichen eine Geschichte die da erzählt wurde einer Reportage nicht live sondern vorproduziert irgendwo draußen.
00:04:18: Das war die einzige Bedingung und diese Reportage wurde an zwei Stellen unterbrochen für den Blick auf die Nacht und Morgen Und dann eben nochmal ne Minute später den Blick Auf die Aussichten.
00:04:29: und beide Male ging's natürlich ums Wetter.
00:04:32: Und als ich dann beim ZDF die Gelegenheit ergab und ich gefragt wurde, könntest du dir vorstellen den Wetterbericht bei uns im Morgenmagazin zu machen?
00:04:40: Habe ich gesagt nach den Jahren beim RWB und beim Wetter Bericht dort ja klar gar kein Problem.
00:04:46: Das mache ich sehr gerne!
00:04:47: Ich mag das Wetter, mag die Geschichten war überall in Brandenburg zum Thema Wetter.
00:04:53: Klar war da aber auch das Wetter im ZDF ist natürlich ein ganz anderes, weil es nicht draußen sondern es ist im Studio.
00:04:59: Aber mit dieser Denke, mit diesem Reporter-Blick an dieses Studio ranzugehen und... Ich finde so ist das, wenn man als Live Reporter irgendwo hinkommt.
00:05:07: Ab dem Moment, ab dem man da irgendwie den Ort erreicht hat überlegt man was wird vielleicht an welcher Stelle relevant für mich in der Geschichte?
00:05:14: In der komprimierten Formen in der Zeit, in der ich habe um den Zuschauerinnen und Zuschauern möglichst eindrücklich zu vermitteln, was passiert hier gerade?
00:05:21: Und so hab' ich mir damals dieses Studio angeguckt vom Morgenmagazin und hab' überlegt... Hier stehen so viele Monitore es gibt so viele LED-Wende Es gibt Sofa's, es gibt Hocker, es gibts Tische Tafeln.
00:05:37: Wer verbietet eigentlich, das alles mit zu benutzen für den Wetterbericht?
00:05:42: Und das ist das was der damalige Redaktionsleiter zu mir sagte mach mal den Wettbericht so wie du ihn machen würdest wenn du ihr freier Hand hättest.
00:05:50: und die hatte ich damals tatsächlich.
00:05:53: und so ist das entstanden und ging soweit dass ein Regisseur mal zu mir sagt und das jetzt alle zwölf Jahre her vergiss bitte nicht Wir machen hier nicht nur den Wetterbericht, es ist nicht die Wettershow.
00:06:03: Es ist immer noch das Morgenmagazin!
00:06:06: Aber so hat sich das entwickelt.
00:06:08: Erzähl mal Einzelheiten.
00:06:09: also was hast du dir an Inszenierung ausgedacht?
00:06:13: Klar wir alle haben's schonmal gesehen.
00:06:16: aber Die Idee dahinter Das Konstrukt
00:06:21: Naja die Idee dahinten das war auch etwas was ich beim rbb quasi ja mitbekommen und gelernt habe.
00:06:27: dass ist ein verhältnismäßig kleiner Sender aber mit einem damals sehr, sehr engen Kontakt zum Publikum.
00:06:33: Also wann immer man als Reporter irgendwo im Land auftauchte gerade dann auch mit diesem roten Mikrofon das war markant kam die Leute und sprachen eigentlich an.
00:06:42: ich hatte beim RBB zum Beispiel nie Probleme umfragen oder irgend sowas zu machen weil die Leute von sich aus kamen weil wir einfach gut vernetzt waren in der Region durch Anwesenheit ins Gespräch kam.
00:06:54: Und diese Gesprächsbasis zu eröffnen, auch im Morgenmagazin war zum Beispiel ein Ansatz wo ich gesagt habe wir haben hier diesen großen diesen großen Ausspielweg, diese große Fernsehsendung.
00:07:06: Warum nutzen wir das nicht auch und provozieren mal Reaktionen auf einem ganz direkten Weg?
00:07:10: Indem eben nicht nur die Bitte ist vielleicht Fragen zum Wetter zu stellen, sondern die direkte Aufforderung ist alle erleben ja Wetter rund um die Urheller am Smartphones auch damals schon in ihren Taschen.
00:07:21: Schickt uns Fotos.
00:07:25: Und das ist ganz banal!
00:07:28: Und jede Zeitung freut sich über Zuschriften, über Fotos alles was eingesandt wird.
00:07:32: Aber beim Fernsehen die Dimension in der das passiert wenn man einmal so eine E-Mail Adresse sagt Das hat damals alle sehr überrascht mich unglaublich gefreut und fortan haben wir da so um die tausend zuschriften pro Woche bekommen und dass ist dann wiederum etwas was ja sich irgendwie in der Sendung niederschlagen muss.
00:07:49: und nun kann man nicht Tausend Bilder zeigen aber man kann zumindest sagen aktuelle Wetter eindrücke natürlich am liebsten Bilden den Auftakt in unseren Wetterbericht.
00:07:58: Und wenn dieses Studio so groß ist, dann fange ich vielleicht nicht an dem Monitor an auf dem die ganzen Wetterkarten zu sehen sondern wir suchen uns eine schöne Perspektive mit Blick in dieses Studio und adeln eines dieser eingesandten Fotos indem wir es auf dieser riesigen Wand zeigen.
00:08:13: und das ist wirklich kurios und zum Glück immer noch so.
00:08:16: Menschen Empfinden Freude dabei und ich freue mich diese Freude bereiten.
00:08:20: Und diese Fotos zeigen zu können, wenn diese Bilder einfach in diesem Studio zusehen sind in einer bisschen anderen Haptik, ein bisschen anderen Anmutung.
00:08:27: Das war zum Beispiel einen Punkt am Anfang.
00:08:30: der Wetterbericht beginnt nicht im Stehen sondern im Sitzen.
00:08:34: Und er beginnt ganz entspannt indem man hinten ein schönes Bild zum Beispiel vom Havela während es regnet.
00:08:40: Und die Kamera, die Steadicam macht so einen schönen Schwenk über das verregnete Hafe-Land und irgendwann kommt dann auch die Person ins Bild, die den Wetter wirklich moderiert und sagt Guten Morgen!
00:08:49: Was für ein schöner Tag.
00:08:51: nach wochenlanger Dürre Regen überm Hafenland sieht es sonst im Land aus?
00:08:55: Gucken wir uns an.
00:08:57: Jetzt finde ich spannend wie du aufdröselst was man alles machen kann.
00:09:02: mit welcher Wirkung glaubst du dass Zuschauerinnen und Zuschauer solche Feinheiten bemerken?
00:09:10: Ja, ich weiß es.
00:09:13: Das ist das Tolle.
00:09:14: und diese um die tausend Zuschriften pro Woche, die kommen ja nicht von irgendwo sondern weil Menschen das bemerken, weil Leute natürlich auch sagen... Bitte, komm einfach zum Punkt.
00:09:25: Sache uns wie das Wetter hört und strapaziere uns nicht mit unendlichen
00:09:29: Fotos.".
00:09:29: Und auch dazu gibt es natürlich viele Überlegungen.
00:09:32: Nicht jede Sendung beginnt gleiche und nicht immer sind Fotos der richtige Einstieg.
00:09:37: Aber ja, dass wird bemerkt!
00:09:39: Unsere Idee ist ja, wir machen das für Menschen aber eben auch Mitmenschen machen.
00:09:44: An dieser Stelle diese Verbindung einzugehen... ist nach meinem Eindruck etwas, was die Vielzahl der Zuschriften auch widerspiegelt.
00:09:53: Dass das positiv aufgenommen wird, weil es verbindet tatsächlich nicht?
00:09:56: Da ist die eigene Heimat im besten Fall oder manchmal sogar ja.
00:09:59: den Blick aus dem Schlafzimmer wenn Leute das schicken, ist plötzlich in einem nationalen Fernsehprogramm zu sehen und wir sind irgendwie kurz alle auf dem Balkon von Gertrudt und gucken da ins Alpenvorland.
00:10:09: Ja, das finde ich total interessant.
00:10:11: also ich liebe diese Bilder.
00:10:16: bewegt ihr euch heraus aus dem Studio durch das Bild, also zu Gertrud auf den Balkon oder zudem... Also ich liebe zum Beispiel Fotos vom Blitzen.
00:10:25: Da muss der einer irgendwo sein und es ist ja schon, also Fernsehen sendet ja zu uns rein und da habe ich das Gefühl, da geht das Fernsehen raus, ist fast schon wieder Reportage und ist dann da vor Ort wo das Foto entstanden ist.
00:10:39: und wenn du noch zwei drei Sätze dazu sagst haben die Leute ja das Gefühl, dass sie wieder mit einem roten Mikrofon dabei in einer Landschaft stehen sozusagen.
00:10:50: Ja, es skizziert in Miniatur eine kleine Situation mit der sich glaube ich viele morgens auch irgendwie identifizieren können oder das vielleicht auch komplett ablehnen.
00:10:58: Ich freue mich wirklich morgens ins Studio zu kommen und bin meist irgendwo so gegen halb vier vier da und bin dann schon immer gespannt wie ich das Postfach aufmache.
00:11:06: wer hat wieder geschrieben?
00:11:08: Und ist passiert nicht selten dass wirklich die frischeste E-Mail erst ein paar Minuten alt ist weil bei Leute vielleicht Polarlichter beobachtet haben oder nachtleuchtende Wolken oder was auch immer den Mond.
00:11:18: einfach nur aktuelle Bilder und die dann um fünf Uhr dreißig parat zu haben ist.
00:11:23: gerade für die, die die ganze Nacht verschlafen haben glaube ich auch einfach ein schöner Mehrwert.
00:11:29: Du setzt ja auch noch andere Akzente zum Beispiel durch das was du vor der Kamera anhast.
00:11:34: wir haben da mal ein Beispiel aus dem Frühjahr.
00:11:39: Herzlich willkommen zum MoMA Wetter.
00:11:41: In aller Kürze haben wir es in dieser Woche zu tun mit Regen, mit Gewittern und Polarer-Kaltluft.
00:11:46: Bodenfrost wird's geben!
00:11:47: Und auch Schneekurz um?
00:11:49: Ja... Es ist eher Mistwetter.
00:11:51: Ist
00:11:52: super gelungen finde ich.
00:11:53: also jetzt kann man es ja nach erzählen.
00:11:57: Wir müssen noch nach erzähln für diejenigen die nicht Videopodkasten sondern Podcasts.
00:12:02: Benjamin hat ein T-Shirt an nur mit den Konsonanten Und im Hintergrund ist ein Bild zu sehen mit die Brücken und BDF.
00:12:15: Ja klar, das ist Mistwetter mit Regen, Gewitter... Was eine kriege ich jetzt gar nicht mehr zusammen?
00:12:22: Bodenfrost, Graube
00:12:25: und Schnee!
00:12:28: Ist ja drollig.
00:12:29: aber lenkt es vielleicht auch so ein bisschen von der Kernwohlschaft ab oder unterstützt es die?
00:12:35: Ich glaube, es unterstützt die Kernbotschaft.
00:12:37: Also ich hoffe auf die Zuschauerinnen und Zuschauer.
00:12:40: Und ich, wir kennen uns inzwischen so gut als dass sie da mit rumgehen können.
00:12:44: Da gibt's manchmal auch andere Herausforderungen am Morgen aber das ist im Prinzip wie in jeder
00:12:48: Beziehung.
00:12:56: Wir reden einfach wirklich drüber und ich finde, das ist ja ganz oft die Schwierigkeit oder die Herausforderung von Fernsehen.
00:13:01: Es wirkt so nah aber am Ende ist da eine unglaubliche Distanz zwischen denen dies machen und denen dies gucken.
00:13:10: Das lösen wir im Frühprogramm und gerade im Wetterbericht einfach so ein bisschen auf.
00:13:15: Und diese Beziehung lebt ja auch davon, das mitunter mal herauszufordern und zu gucken wie weit gehen alle mit oder ab wann?
00:13:23: sagen sie um Gottes Willen bitte dieser Pullover nie wieder.
00:13:26: der versucht in Abkürzungen sehr kurz den Wetter Bericht wiederzugeben.
00:13:32: Ich sage ehrlich dieser Pullova liegt seit fast zehn Jahren bei mir im Schrank.
00:13:38: in diesen zehn Jahren nie angezogen, weil er nie gepasst hat.
00:13:42: Und die Überlegung, die... ...die in diesem Pullover geflossen ist an welchen Tag passt der?
00:13:48: Die fließt auch an alles andere was ich anhabe, weil es ja immer zur Nachrichtenlage, zur Weltlage, zu Wetterlage.
00:13:53: also das muss zu sehr vielen Dingen passen um eben nicht so ein Störgefühl zu erzeugen sondern im besten Fall die Botschaft zu unterstützen oder dass noch zu erweitern.
00:14:02: und in dem fall wenn ich mich richtig erinnere kamen wir aus einem doch recht aus einer sehr, sehr nassen Periode und es war irgendwie für anderthalb Tage mal freundlich die Wolkendecke aufgerissen.
00:14:15: Die Sonne schien und dann kehrte genau dieses Wetter zurück Und ich habe wirklich lange überlegt, aber dachte das ist der Moment in dem man einmal rechtfertigen kann was ich sonst nicht tun würde.
00:14:26: Wetter egal welcher Art als Mistwetter zu bezeichnen weil man findet eben auch für vermeintliches Mistwitter immer noch eine Region in der es einfach toll ist wenn's da mal ein bisschen regnet.
00:14:36: und ich dachte an diesem Tag kann man es vertreten Aber der Pullover liegt jetzt wieder im Schrank nicht absehbar, wann der wieder rauskommt.
00:14:42: Ich dachte jetzt bei diesen Hitzetagen Ende Juni das wäre auch wenn es nicht ein Pullover wäre.
00:14:47: Das richtige Wetter für MST-WTR.
00:14:50: aber ja das war ein seltener Moment bei dem ich wirklich sehr lange auf den richtigen Augenblick gewartet habe um das anzuziehen.
00:14:57: Ich hab mich halt gefragt ob du jemanden hast der dir schnell Pullover produziert.
00:15:01: also wenn du weißt sozusagen morgen oder kommt das und dass?
00:15:06: weil?
00:15:07: also du musst einen riesigen Schrank haben wo Zum Beispiel, so das ist ja fast wie eine Weinsammlung.
00:15:12: So ne Polova da zehn Jahre liegt und du wartest bis zu dem Moment wo es dann passt?
00:15:19: Welche Version stimmt?
00:15:23: Nee also ich werde unterstützt in der Ausstattung von den Stylisten des ZDF aus Mainz.
00:15:29: Die schickt immer mal eine Kiste nach Berlin.
00:15:31: Da sind dann Dinge drin.
00:15:32: aber Ich würde sagen die Sachen Die Einspieler würde ich wären hier in eurer Sendung.
00:15:39: Das ist dann ein Fundus, der einfach über die Jahre entstanden ist und manchmal sehe ich Dinge und dann liegen sie erst mal so lange im Schrank bis es irgendwann passt.
00:15:48: Und meine ganze Garderobe ist auch im Studio weil... Auch das, was ich anziehe hängt sehr einfach vom Tagesgefühl ab.
00:15:56: Vom Wetter und von der Nachrichtenlage am Ende auch.
00:15:59: Wenn am Vortag jemand zum Beispiel gestorben ist bedingt durch Wettereignisse dann ist der Tag danach nicht der Anlass irgendwas besonders buntes auffälliges oder was auch immer anzuziehen, was da nicht der Pietät entspricht.
00:16:12: Dies braucht dann auch damit umzugehen weil auch dass es eine Konsequenz von dem wie Wetter wirkt.
00:16:19: Schwierige Wettereignisse, hake ich gleich nochmal ein.
00:16:22: Du hast erzählt im vorigen Winter hast du richtig aufgedreht als es Blitz-Eist gegeben hat.
00:16:29: Du warst doppelt so oft auf Sendung wie üblich.
00:16:32: Warum?
00:16:34: Naja, weil wir dann eine Extremwetter-Situation hatten.
00:16:37: Die auch noch in den Sendezeitraum des Morgenmagazins fiel und wir machen ja durch diesen halbstündlichen Wetterbericht schon so ne Art Now-Casting begleiten also sehr eng das Wettergeschehen.
00:16:48: Das ist ein super Takt alle dreißig Minuten auf das Wetta gucken zu können Und an dem morgen war es einfach eine glette Situation die so schnell, so unvorhergesehen in bestimmten Regionen hätte eintreten können.
00:17:01: Dass es einfach geboten war alle zum einen dafür zu sensibilisieren das schafft man durch eine Ansprache.
00:17:07: Das schafft aber auch durch eine erhöhte Frequenz des Wetterberichts um einfach zu sagen jetzt passen sie bitte da und auf.
00:17:13: im Moment zieht er eben wirklich ein Paket rein dass diesen Regen bringt der dann auf dem Boden schlachartig gefriert.
00:17:19: und das ist eine Glätte die sind wir nicht gewöhnt.
00:17:23: Der Mensch würde ich sagen ja sowieso eher zur Überschätzung als zu demutneigt, die halt ganz schnell zu einer Situation führen kann in der man auch sein Leben verliert.
00:17:31: und dafür zu sensibilisieren.
00:17:34: Ohne Panik zu machen aber einfach zu sagen wenn heute morgen irgendwo was länger dauert dann sollte man vielleicht diese Zeit einfach aufwenden und sagen es ist in Ordnung wichtig ist dass sich ankommt nicht unbedingt wann und das einzuplanen und dafür die Menschen wirklich aufmerksam zu machen.
00:17:49: das war an dem Morgen das Ziel.
00:17:51: Ich finde das ganz interessant, dass du da sagst, dass Menschen dann eher nicht vorsichtig sind.
00:17:56: Weil ja na klar!
00:17:57: Wenn Wetter ist ob ich im Auto sitze oder zu Hause was soll es mir anhaben?
00:18:00: Also eigentlich kann ja nichts passieren.
00:18:03: vor Blitz bin ich auch gefeilt wenn ich im Autositze.
00:18:05: also so plus aus jedem Wetter wird ja auch eine Menge gemacht.
00:18:12: Also Jahrhundert Fluten, Katastrophenregen.
00:18:17: Die ist andere sage ich nicht die Peitsche aber es wird ja immer weiter getrieben und immer wie soll ich sagen?
00:18:25: Die Sensation immer mehr in den Vordergrund gerückt selbst da wo sie nicht ist und da gewöhnen die Leute sich auch dran und sagen naja Wetter halt!
00:18:35: Ist das nicht auch manchmal frustrierend dass mit Wetter so sensationell Umgegangen wird?
00:18:44: Ja, aber ich würde sagen wir haben ja nicht nur diesen halbstündlichen Tag sondern durch das Wetter im Morgen und im Mittagsmagazin.
00:18:52: Das große Thema was uns hier zusammen bringt sind Geschichten und diese Wettergeschichte einfach im Zweifel ein ganzes Jahr hindurch begleiten zu können Und dass in über tausend Wetterberichten tun zu können.
00:19:04: Ich glaube dass das nivelliert ganz gut.
00:19:07: Ja, wenn andere da andere Wege verfolgen und irgendwelche sehr skandarträchtigen Schlagzeilen den Wetterereignissen geben wollen.
00:19:14: Dann sollen sie das tun?
00:19:16: Das ist nicht der Stil, den wir in der Sendung und diesem Wetter haben sondern es wirklich ein sehr gelebtes würde ich sagen miteinander.
00:19:24: Ich gehe da morgens oder wir gehen auf Sendungen um fünf Uhr dreizig Und wenn's irgendwie ein Thema gibt dann habe ich um fünf uhr dreien dreißig dazu Fünfzig oder Sechzig E-Mails.
00:19:34: Und das ist dieses Miteinander, was auch glaube ich gar nicht tolerieren würde wenn es in so eine Sensationsberichterstattung abdriften würde.
00:19:42: Sondern wir sind da ernst miteinander?
00:19:44: Wir sind ja auf eine gewisse Weise auch ehrlich miteinander!
00:19:46: Das hat sich jetzt bei dieser Hitzewelle und diesem Extremwetter Ende Juni gezeigt... ...und das empfinde ich als eine sehr fruchtbringende Zusammenarbeit am Ende mit den Zuschauerinnen und Zuschauern.
00:20:00: Lass mich das noch kurz erklären.
00:20:02: Also ich meine nicht, dass es keine ernsthafte Angelegenheit ist, sondern du hast eben selber angesprochen die Hitzewellen und so weiter, dass Menschen jetzt im Zwischen fast schon gewohnt sind, dass jedes Wetter irgendwie was Besonderes ist?
00:20:15: Und dann gibt's jetzt eine Hitzewelle.
00:20:16: okay wir spüren das, dann sind vierzig Grad!
00:20:19: Und dann gibts ja auch wieder welche, die sagen naja das ist ein Sommer weder jeder andere haben wir ja schon x mal gehabt, vierzig grad wie so ne Art Show Das Wetter.
00:20:31: Nicht eure Sendung, sondern dass das Wetter so eine Art Show ist.
00:20:34: Na ja muss man nicht so ernst nehmen?
00:20:37: Ja aber ich glaube auch da haben wir den Vorteil.
00:20:39: es endet halt nicht nach der Schlagzeile Sondern dadurch dass es im Morgenmagazin mindestens sieben Wetterberichte an jedem morgen gibt Ist das auch die Fläche in der man einfach Gelegenheit hat zu vertiefen Und indem man Gelegenkeit dazu vertief mit den Menschen Die die dazukommen oder dies dann später nachgucken und so war das jetzt auch während der Hitzewelle Wie war aber stumpft ja auch ab, weil es viel zuviel davon gibt und viel zu viel in der Welt los ist.
00:21:06: Aber bei sieben Wetterberichten mindestens im Morgenmagazin kann man sich ja wirklich überlegen wann macht man was?
00:21:12: Und kann ja die Menschen auch mitnehmen.
00:21:13: Man kann sagen wir ordnen das alles ein im nächsten Wetter bericht in fünfundzwanzig oder dreißig Minuten.
00:21:20: Das gucken dann ja Menschen und dann erklärt sich ja auch dieser superlativ und dann erklärt sich vielleicht auch mancher Irrglaube den einige da hatten dass vielleicht schon mal erlebt zu haben, diese einundvierzig-kommaraktive Ende Juni hatten.
00:21:32: Und deshalb sage ich es ist wirklich wie eine Beziehung wo ja an vielen anderen Stellen bekommt man irgendwie ne Pushnachricht und dann liest man vielleicht ne Überschrift und dann isst man irgendwie weiter im Leben mit sich selbst und mit allem andern und ist daraus wohin gegen diese Kontinuität und dieses auch in der Ansprache verlässliche Wo man eben auch schon ablesen kann wenn man sich gut kennt.
00:21:52: Ich würde sagen wer das morgen Magazin also das Stammpublikum Da guckt man das in der Regel jeden Morgen und dann kann man vielleicht irgendwann auch schon an der Kleidung ablesen oder einfach am Habitus, oder einfach auch an der Sprechweise.
00:22:05: Das ist heute entweder ein guter Morgen oder vielleicht einer, an dem es ein bisschen ernster ist und wir über bestimmte Dinge reden und auf bestimmte Sachen aufpassen
00:22:13: müssen.".
00:22:15: Und natürlich gibt's auch das, will ich ganz kurz sagen, dass Leute sagen, hör' auf uns zu Bevormunden!
00:22:19: Michael du hast diese Glatteissituation angesprochen, da schreiben auch Leute und sagen Ich lebe hier schon lange auf diesem Planeten, ich kenne das alles.
00:22:26: Mir kann da nichts passieren!
00:22:28: Bitte hör auf ihr irgendwas zu formulieren was ansatzweise wie eine Warnung oder noch schlimmer wie ein Verbot klingt?
00:22:34: Oder was irgendwie mein Leben einschränkt.
00:22:36: das bitte nicht.
00:22:36: aber... Wie kommt hier man gerade an?
00:22:38: ...auf darüber verhandeln wir mit dem Publikum.
00:22:40: Ja, ja.
00:22:41: Wirst du auch beleidigt.
00:22:42: dann also was erzählst du da von Käse Blitzeis?
00:22:45: Das haben wir doch schon immer gehabt?
00:22:47: Ja ja na klar Ja, fängt auch schon einfach da an.
00:22:54: Ab wann ist Wind in welcher Windstärke gefährlich oder bemerkenswert?
00:22:59: Und dann gibt es natürlich Menschen die sagen im Norden wir haben hier regelmäßig Windstärken wo irgendjemand dem Flachland sagt Ui!
00:23:07: Das aber schon heftig während man an der Küste darüber lächelt.
00:23:11: Aber auch das ist ja Teil der Sendung.
00:23:13: und diese unterschiedlichen Perspektiven, die man aus Wetter haben kann auf Temperaturen haben kann.
00:23:18: Die man allein schon hat, weil wenn man entweder fünfundzwanzig oder fünfundsiebzig ist dann empfindet man Hitze ganz unterschiedlich.
00:23:24: Das ist alles Teil der Vermittlung dem Morgenmagazin und das öffnet sich alles eben zum Beispiel auch über die Fotos oder auch die ganzen sonstigen Zuschriften Und da sind viele.
00:23:34: Ich staune ehrlich gesagt über das was du da an Resonanz erzählst bei jeder der eine Geschichte erzählen will und dass auch das Mantra unserer Podcast Reihe sollte darauf achten, richtet die Botschaft auf dein Publikum aus.
00:23:49: Nun hast du ja eine sehr breite Zielgruppe nämlich eigentlich alle.
00:23:56: Wie gehst du damit um?
00:23:59: Naja also ich würde sagen das schließt sich aber ja nicht aus Und wir haben die eine Perspektive genauso wie wir die andere haben.
00:24:06: Nicht jeder ist zur gleichen Zeit dran Aber werden jetzt.
00:24:08: zum Beispiel vor dem Beginn Der Festival-Saison hatten wir natürlich auch ein Festivalwetter mit Blick auf die großen Festivals und alles, was sich da abspielt bis hin nach Wacken, wo es in diesem Jahr eben trocken geblieben ist.
00:24:23: Und das findet sich da alles wieder!
00:24:25: Wie super das funktioniert zeigt sich finde ich einfach am Rücklauf.
00:24:29: Es gibt Fotos dann aus Wackern, wo irgendjemand der dazu Besuch ist, aus dem Zelter rausfotografiert und sagt ja, die Vorhersagen gestimmt, wir müssen in diesem natürlichen Form verzichten.
00:24:42: Und ich würde sagen im besten Fall, aber das ist vielleicht auch der frühe Morgen an sich, das verbindet schon auf eine Weise und ich glaube, der frue Morgen noch viel mehr gerade im Fernsehen als jeder andere Tageszeit weil alle die früh aufstehen sind, glaube ich erst mal durch die Urzeit verbunden dass es mittags anders, dass es abends anders da ist das Programm Vielfältiger, da konkurrieren viel mehr Einflüsse um das was man guckt.
00:25:08: Aber beim Morgen einigt man sich wahrscheinlich entweder auf die Kolleginnen und Kollegen vom Frühstücksfernsehen oder bei RTL und NTV oder eben im NAD und ZDF.
00:25:18: Und dann sind wir da wie so eine eingeschworene Gemeinschaft und das gilt vor der Kamera aber eben auch für alle die das gucken.
00:25:28: Das sind wirklich Kinder.
00:25:29: Es kommen ganz oft Eltern, auch mit ihren Kindern.
00:25:31: Man kann uns ja besuchen, sobald man sechs Jahre alt ist und ganz oft kommt auch junge Gäste die dann gerade sechs geworden sind.
00:25:38: Und dann heißt es tatsächlich hier unser Sohn unsere Tochter darf auch morgens schon Fernsehen gucken und guckt mindestens mal den Wetterbericht.
00:25:46: Was wollen sie wissen?
00:25:47: Die Kinder dann?
00:25:49: Die kinder wollen vor allem wissen wie das mit dem Kameras funktioniert.
00:25:54: Das können sie bei uns auch erleben.
00:25:56: Und weil man hat, glaube ich wenn man das von zu Hause verfolgt nicht so richtig eine Vorstellung davon und das ist der häufigste Irrglaube, der dann Kinder- und Eltern oft überrascht ist dass das wirklich reale Monitori sind.
00:26:08: also das ist immer noch die häufigste Frage wo ich denke es muss doch klar sein Also was wäre das für ein aufwendige Computerprogramm?
00:26:15: Was für eine Rechenleistung diese ganze Dynamik der Bewegungen dieser Steadicam da rechnerisch zu begleiten dargestellten Bilder passen und wenn man dann ins Studio geht, dann ist man schon so ein bisschen beeindruckt davon dass das echte Wände sind.
00:26:30: Und gleichzeitig ist aber die häufigste Aussage, dass doch alles deutlich kleiner ist als es im Fernsehen wirkt.
00:26:38: Wir haben über Bindung gesprochen und Holger hat sich ja als großer Fan von dir zu erkennen gegeben.
00:26:45: Die Bindung ist jetzt noch mal stärker geworden weil ihr beide festgestellt habt ihr habt diese gemeinsame Leidenschaft.
00:26:52: Ich wiederhole jetzt nochmal den Satz, den ich am Anfang gesagt habe.
00:26:56: Jim Rottenberry Parahach Hoss Hoss.
00:27:00: Wer kann auflösen?
00:27:03: Ja natürlich der Gast.
00:27:05: Also das erste ist offensichtlich Jean Roddenberry.
00:27:08: Das ist der Name des Star Trek Erfinders, den du meinst und ich weiß sie sollte der zweite Teil klingonisch sein?
00:27:13: Ja!
00:27:14: Ich habe einen gleichen Südwest-Aktzent also dass was sich gesagt haben wollte als alter Klingone ist.
00:27:21: Holger und Benjamin beide lieben Jean Rodenberry den Erfinder von Star Trek Und wir reden auch deswegen darüber weil der achte September is ein Feiertag für dich und alle anderen trackies.
00:27:33: am achten september sixen sechzig also vor sechszehn Jahren ist die erste folge mit captain kirk im us-fernsehen ausgestrahlt worden.
00:27:41: ich werde den zweiten teil des gesprächs jetzt ein bisschen straffer moderieren damit hier aus dieser folge kann star trek fans ja wir machen einen kommunikationspodcast.
00:27:52: darf ich nochmal daran erinnern was fasziniert dich an startrack?
00:27:58: Ohne Gefühle verletzen zu wollen, mich habt eigentlich erst Star Trek ab dem Punkt fasziniert wo ich mit den zwei Schauspieler von Star Trek arbeiten konnte und mit ihnen einen Film drehen konnte.
00:28:09: Ich habe Star Trek immer geguckt und natürlich liebe langen und in Frieden usw.
00:28:16: Das kannte ich alles.
00:28:18: Tatsächlich haben die beiden mich aber dann dazu gebracht doch mal da tiefer rein zu gehen und dann habe ich schon ziemlich Benchwatching betrieben, um mich richtig da reinzudenken.
00:28:29: in dieses Star Trek Universum kann man ja sagen.
00:28:33: Was ich super cool finde an Star Trek ist diese Fan Gemeinde.
00:28:38: also das ist unfassbar.
00:28:40: und die beiden haben dann eben auch erzählt es gibt Kreuzfahrtschiffe, wo die Trekkie zusammenkommen und ich weiß nicht was alles.
00:28:49: Und die schippern dann über den Ozean und haben nur eins im Sinn.
00:28:53: da sind die beiden auch gewesen und so habe ich sie beiden auch kennengelernt.
00:28:56: das ist der Ursprung gewesen unserer Filmproduktion.
00:28:59: weil ich auf YouTube ein Video gesehen habe da haben die beiden Conatrinia und Robert Piccardo zu einem wie soll man sagen einen Sketch vorgetragen vom Papier Und die Leute waren total begeistert und ich habe gedacht was sind das für Menschen?
00:29:15: Das sind so zwei ganz normale Schauspieler, die halten also ehrlich.
00:29:18: Die halten das Papier so hin zu.
00:29:21: kannst du lesen Robert?
00:29:23: ja ja Ich kann lesen und dann haben sie das vorgelesen und die leute waren begeisterd und da habe ich gedacht Ja Da muss was dran sein wenn man so abfährt auf Benjamin wird mich vielleicht korrigieren aber auch nicht die vorderste Reihe der Schauspieler von Star Trek.
00:29:41: Ja, also das mal so als Einstieg zu dem Thema.
00:29:43: In den Filmen geht es darum dass ein College-Professor mit ihrem Namen Harrison einen Produzenten mit seinem Namen Caesar einem Drehbuch über das Leben von Benjamin Franklin verkaufen will an der Gründerväter der USA.
00:29:56: Die ganze Geschichte entwickelt sich unter dem Vorwand von Storytelling komplett ins Absurde.
00:30:01: Hier ein Ausschnitt
00:30:23: Du
00:30:27: musst den Inhalt noch mal kurz nachzählen, für diejenigen, die es nur hören.
00:30:30: Ja, ich erzähle mal nach.
00:30:32: Also es ist ja so dass der Caesar, der ist ja komplett genervt von seinem angeheirateten Verwandten weil er einfach nicht kapiert wie Story funktioniert.
00:30:41: Im Grunde wollte er ein Film machen bei Benjamin Franklin Der Erfinder der zwei Fokus-Brillengleser war was den Caesar noch mehr auf die Palme getrieben hat.
00:30:50: Er hat also zur Flasche gegriffen aber weil's ein Verwandter war musste er etwas mit ihm tun und dann hat er ihn dazu gezogen jetzt mal seine Fantasie anzustrengend und einen Filmplot zu entwickeln.
00:31:01: Und am Ende kommt auch was dabei raus, was vollkommen abstrus ist und sie diskutieren auch das wenn Sie das so drehen aber dass Raumzeit kontinue um unterbrochen wird.
00:31:11: der andere sagt dann aber das ist doch ein Star Trek Term und dann sagt er wieder aber das is doch old hat und so.
00:31:16: also es ist auch super lustig.
00:31:19: wir wollten damit zeigen als wir den Film gemacht haben wie Story funktioniert und dass es eben nicht darum geht wohin zu gehen und zu sagen, ich habe hier zwei Fokusbrillengläser.
00:31:30: Wir machen jetzt ein Spielfilm drüber.
00:31:32: so funktioniert es nicht.
00:31:34: Und ja das ist das Ergebnis.
00:31:37: Benjamin ist irgendwann über diesen Kurzfilmen gestolpert.
00:31:39: dann hat sich gedacht er hat diese beiden Leute für den Film nach Deutschland geholt.
00:31:48: Eigentlich müsstest du diesen Film hier in deinem Museum übernehmen.
00:31:52: Du hast ja ein Tracky-Museum, siebzehn Jahre lang und machst das jetzt dicht wenn ich dich richtig verstanden habe?
00:31:58: Warum?
00:32:01: Ich bin großer Star Trek Fan der irgendwann eine adäquat große Sammlung zu dem Thema hatte und überlegt hat was passiert damit?
00:32:08: und ich wusste... einen sinnvollen Zweck diesen Dingen geben, weil sie nur in Kisten verpackt im Keller zu lagern.
00:32:15: Das ist irgendwie keine gute Zukunft!
00:32:18: Ich habe nichts davon, niemand hat irgendwas davon.
00:32:20: und so ist es aus diesem Ding eine öffentliche Ausstellung entstanden im Eberswalder Stadtmuseum.
00:32:26: Im Fogland war diese Ausstellung in Morgenröte-Rautenkranze bei Sigmund Jén quasi dem ersten Deutschen im All.
00:32:33: Und dann fand sich danach kein weiterer Ausstellungsort Zu uns, zu meiner Familie und mir in den Keller.
00:32:40: Und dann habe ich meine Familie begeistern können... ...und sie haben sich darauf eingelassen dass wir aus dem Lagerraum ein Museum machen das... ...Siebzehn-Null-Eins-Museum.
00:32:47: Den Anlehnung an die Registriernummer der Enterprise auf... ...Sevzehn Komma Null Eins Quadratmetern!
00:32:53: Und jetzt werdet ihr es als Freunde guter Geschichten nachvollziehen können?
00:32:57: Es war der perfekte Moment zu sagen diese Mission des Raumschiffs Eberswalde dass gleichzeitig auch eine Hörspielserie ist, die endet nach siebzehn Jahren und einem Monat.
00:33:08: Und das war jetzt im Juni der Fall um diesen Exponaten nochmal ne Chance... außerhalb des Kellers zu geben.
00:33:14: Und ich freue mich sehr, dass es jetzt schon quasi die wieder erste externe Ausstellung geben wird zum sechzigsten Star Trek Geburtstag ab dem achten September schönerweise auch in Eberswalde bis Ende November in der Villa Weiß zu sehen und dann mal gucken was die Zukunft bringt.
00:33:29: aber diese Exponate diese ganze Ausstellung die stehen zur Verfügung.
00:33:32: man kann sich aber gleichzeitig das siebzehntel eins Museum noch angucken zahlreiche Clips und Filme.
00:33:38: Und Hörspiele, die wir dort produziert haben.
00:33:40: vor allem aber gibt es einen virtuellen Rundgang in drei D. in drei verschiedenen Varianten kann man sich durch das siebzehn-ohleinsmuseum klicken und sich alles angucken.
00:33:49: Und dann trifft man zum Beispiel auch Robert Ticardo und Connor Trinear, die haben sich nämlich während der Pandemie beteiligt den virtuellem Rundgang anzureichern mit ihren Anekdoten.
00:33:59: also Es ist für alle würde ich sagen was dabei!
00:34:03: Was ist dein Glanzstück?
00:34:05: Mein
00:34:05: Glanzsstück?!
00:34:07: Es gibt im Seventeins Museum sehr zentral einen Nachbau in Form einer Miniatur der Studiosituation von neunzehnhundertsechzig.
00:34:18: Man kann also von oben wirklich aus der Gottperspektive auf dieses Miniaturstudio gucken und kann sagen, es ist einfach irre wie die auf überschaubarem Platz mit begrenzten Mitteln wenn gleich bei hohem Budget für die damalige Zeit dann eben doch in dieser sehr beengenden Studiosituation die Illusion eines riesigen Raumschiffs so erfolgreich geschaffen haben, dass wir sechzig Jahre später zum einen immer noch darüber reden und diese Folgen immer noch laufen und immer noch ihr Publikum finden.
00:34:49: Das ist wirklich beeindruckend!
00:34:50: Und in der Fernsehgeschichte gab es das nicht so oft.
00:34:54: Jüngste Nachricht aus dem Stöwetreckiversum du hast ein Theaterstück geschrieben über Jean Roddenberry eine One-Man Show Und du beschreibst darin, nach welchen Stoffen Roddenberry seine Figuren und Geschichten formuliert hat.
00:35:11: Wer war das Vorbild für Captain Kirk?
00:35:15: Roddenbury hat ganz viel gelesen unter anderem die Romane von C.S.
00:35:19: Forrester der die Karriere eines Seefahrers bespieben hat wirklich vom ersten Schritt an Bord bis hin zum Admiral Horatio Hornblower.
00:35:30: Der war schon sehr stark, das was Captain Kirk dann Jahrhunderte später auf der Enterprise wurde.
00:35:39: Roddenberry hat aber noch bei anderen geklaut
00:35:42: Nee, der hat sich inspirieren lassen.
00:35:45: Der hat das genommen was ihn selber begeistert hat und das waren auch zum Beispiel Geschichten von Arthur Conan Doyle und von Sherlock Holmes Und es waren aber natürlich die Werke von Shakespeare.
00:35:56: Das war ganz viel Science-Fiction.
00:35:58: Er hat ganz viele Magazine gelesen und in allem Wasser da gelesen hat.
00:36:02: Jetzt ist es glaube ich zuviel gesagt dass man das so wirklich auf den Punkt zurück verfolgen kann.
00:36:06: Aber er sagt das selber.
00:36:07: und auf die Frage die ihm mal gestellt wurde wer sind eigentlich deine Vorbilder?
00:36:11: Da hat er gesagt, wenn er da so überlegt unter den Lebenden oder unter den realen Personen wird er gar nicht so fündig.
00:36:19: Sondern es geht dann schon in Richtung literarischer Helden die ihn als Kind beeindruckt haben.
00:36:24: und wenn man da ein bisschen eintaucht und das versucht dieses Stück Dann kann man zumindest eine Idee des Weges bekommen Die Ideen wiederum im Kopf von Jean Roddenberry genommen haben um Von dem was er als kind faszinierend und beeindruckend fand dann eben hinzu zu Star Trek und dieser Erzählung in der Zukunft zu kommen?
00:36:41: Da würde ich ja noch was erfahren.
00:36:44: Wenn du also ein Theaterstück schreibst, der Roddenberry hat nicht nur sozusagen Vorlagen verarbeitet sondern er muss das auf eine ganz bestimmte Art und Weise auch filmbar gemacht haben.
00:37:01: Erstmal schreibbar, filmbar.
00:37:04: Hast du da Strukturen gesehen die immer wiederkommen?
00:37:07: Also wo man sagen kann Shakespeare, Agatha Christie, Arthur Condendoy... Die benutzen ähnliche wenn nicht gar die gleichen Werkzeuge.
00:37:17: Ich würde sagen der Roddenberry war schon in allem auch ein unglaublicher Pragmat.
00:37:21: Der wollte dass das was er sich da überlegt hat tatsächlich auch eine Fernsehfolge gibt.
00:37:26: und er ist zum Beispiel Pilot ist im Zweiten Weltkrieg geflogen.
00:37:34: Der kommt über sein Werdegang aus einer Phase des Lebens, als er dann auch später bei der Polizei in Los Angeles war.
00:37:41: Er hat immer gesagt ich wollte gar nicht so unbedingt in den Krieg.
00:37:45: wer will das schon?
00:37:45: Ich wollte vor allem fliegen!
00:37:47: Und er hat auch später gesagt, warum bin ich zur Polizei gegangen?
00:37:50: Weil mir jemand gesagt hat du musst wenn Du Autor werden willst.
00:37:53: Musst Du ein Gefühl fürs Leben bekommen.
00:37:54: Du musst verschiedene Geschichten kennen Biografien kennen.
00:37:57: Du muss mit Leuten in Kontakt kommen um wie so einen Schwamm alles aufzunehmen was dich umgibt und dann in der Konstellation dessen was Du daraus machst vielleicht eine spannende Geschichte zu erzählen.
00:38:06: Er hat die Dinge die er als Polizist in LA erlebt hat verkauft an die krimiserien der damalige zeit und von daher hat er schon immer würde ich sagen mit einem sehr speziellen auge auf die machbarkeit der dinge die er da umsetzen wollte das auch geschrieben was ihm ja später auch große konflikte bei start weg beschert hat.
00:38:24: weil der eine finde ich großartige idee hatte der hat die größten science fiction geister und autorinnen und autoren der sechziger jahre versammelt hat gesagt wir machen jetzt hier diese serie und wir versuchen dass was noch keiner auf diese weise versucht hat wir versuchen anspruchsvolle science fiction in einem wöchentlichen Format, dass keine Anthologie ist den Menschen nach Hause zu bringen.
00:38:44: und da hat er sich viele Feinde gemacht weil er dann die letzte Instanz war.
00:38:48: Und da kamen die großartigsten Science-Fiction Geschichten bei denen er aber die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen hat und gesagt hat wie sollen wir das verfüllen?
00:38:54: Wir haben hundertachtzig tausend Dollar pro Folge.
00:38:57: Das was ihr hier vorschlagt kostet mindestens eine halbe Million.
00:38:59: Die ist nicht da.
00:39:00: also hat er das umgeschrieben hat es komprimiert und hat es Fernsehtauglich gemacht.
00:39:06: Wie gesagt, da hat er sich nicht nur Freunde gemacht aber das hat glaube ich in vielen Situationen Star Trek auch geholfen.
00:39:11: Weil das war ja klar wenn die einmal da die Zusage haben nichts wäre schlimmer als NBC gegenüber zu treten und zu sagen wir haben es jetzt in dieser Woche nicht geschafft.
00:39:19: Wir können nichts senden!
00:39:21: Du hast gerade Fernsehtauglich gesagt wie machst du das Bühnentauglich?
00:39:29: Wenn ich nicht das Wetter moderieren darf oder als Reporter- oder Journalist unterwegs bin, dann ist ein anderer Zweig meines Berufslebens ja die Synchronisation sowohl sprechend als auch regiführend.
00:39:40: und wir haben im Bereich der Synchronisierung gerade ganz große Bauchschmerzen und Sorgen mit der künstlichen Intelligenz.
00:39:48: Und Produzenten sagen, wir würden gerne ohne jede Vergütung eure Takes nehmen trainieren.
00:39:56: und die Perspektive ist klar, irgendwann wird es keine Menschen mehr brauchen, die das machen.
00:40:00: Sondern man wird vielleicht am Anfang bei überschaubarer Qualität aber am Ende auf jeden Fall Deutsch Ich vermute eher zeitnah als in ferner Zukunftproduktion haben wo kein Mensch mehr an irgendeiner deutschen Sprachfassung beteiligt ist.
00:40:13: Und dieses Theaterstück Das verwandelt im Prinzip die Station seines Lebens in Situationen, die ich aus dem Synchronstudio kenne.
00:40:23: Wo es ja auch so ist wir kennen wenn wir da als Sprecher hinkommen oder als Spächerin am Anfang wenig vom Kontext sondern es ist irgendwie die Professionalität dieses Berufszweiges
00:40:33: möglichst
00:40:34: schnell in sehr großer Konsequenz in Rollen, in Situationen, Figuren hineinzuschlüpfen mit großer Empathie sich einzuführen und dann an sehr kleinen Abschnitten sehr intensiv den sogenannten Takes zu arbeiten.
00:40:47: Und das Theaterstück ist im Prinzip habe ich jetzt so gemerkt und bin ja gerade in der Phase der quasi Endprum.
00:40:53: Es ist wie so ein komprimierter Synchrontag bei mir weil in diesem Solo dass ich mit Roddenberry und der Star Trek Idee beschäftigt am Ende nicht nur RoddenBerry vorkommt sondern alles in allem sechs unterschiedliche Figuren.
00:41:04: Das sind literarische Vorbilder, aber eben auch reale Vorbilden.
00:41:07: Die klingen alle anders und sprechen ein bisschen anders.
00:41:09: Sie haben unterschiedliche Sprechgeschwindigkeiten, sie haben einen anderen Habitus.
00:41:14: Wenn ich es mir jetzt nur anhöre ist das gar nicht so unähnlich von dem was ich wenn ich so einen Tag im Synkrotstudio verbringe, was ich dort tue.
00:41:20: Und das war einfach eine große Hilfe zu wissen!
00:41:22: So ähnlich wie Roddenberry, ne?
00:41:23: Was ist dieser Synchronis am Ende?
00:41:25: bei aller Kunst?
00:41:26: sehr pragmatisch muss es
00:41:27: sein?!
00:41:28: und das war der Ansatz auch bei diesem Stück.
00:41:30: Und es ist zuvielzeig Minuten lang, es entspricht also der Länge einer Star Trek-Episode und ich hoffe dass alle die sehen werden daran genauso viel Freude haben werden wie ich beim Schreiben und jetzt beim Auswendiglernen und Proben.
00:41:43: Titel und Auftrittsdaten?
00:41:45: Sterne im Karton!
00:41:49: Sterne in dem Karton weil der Junge Rottenberry... In dem seine Eltern voll ins Gedacht haben, der Junge ist nicht nur wunderlich.
00:41:57: Er ist amtlich seltsam.
00:41:59: Er hat viel Zeit im Karton verbracht und er hatte nicht so eine einfache Jugend.
00:42:04: Nicht immer ging es ihm blendend aber in diesem Karton.
00:42:07: dahin hat er sich zurückgezogen.
00:42:08: auch das es überliefert auch davon hat er berichtet.
00:42:11: In diesem Kartong saß ja oft und hat eben diese Geschichten gelesen egal ob Science Fiction oder Hornblower oder Shakespeare.
00:42:18: In dem Karton fand das Stadt und Sterne.
00:42:21: im Karton ist dann natürlich die Vollendung.
00:42:23: Er hat es geschafft, dass die Sterne nicht nur im Kartonsinn sondern in jeder Kiste auf der Star Trek dann zu sehen war.
00:42:29: Und es ist zu sehen.
00:42:29: ab achtem September in Eberswalde bis zum September twenty-sevenzig ist die letzte Aufführung in Wien.
00:42:36: geplant bin ich im ganzen Land unterwegs im Moment Stationen bis November.
00:42:41: aber das Stück soll auch das Publikum Natürlich in eine Situation bringen, in der die Menschen nicht nur Zuschauerinnen und Zuschauer sondern mit wirkenden sind.
00:42:50: Und das habe ich in der ganzen Museumszeit und in der Zeit der Ausstellung gemerkt.
00:42:54: diese Gründerzeit von Star Trek ist sehr abstrakt weil wer von uns saß schon mal in einem Pitch gegenüber einer Gruppe von NBC verantwortlichen die er überzeugen musste ihm Geld zu geben um Star Trek zu produzieren?
00:43:06: aber dass es eine Situation in die ich das Publikum bringen möchte sie werden meinem Roddenberry gegenüber treten und müssen so ein bisschen auch selber mitdenken.
00:43:15: Und entscheiden ist das was wofür wir unser Geld ausgeben würden, ist das etwas was uns interessiert?
00:43:20: Ich liebe Pitches!
00:43:21: Weißt du was er gesagt hat um die zu überzeugen?
00:43:24: Ist das überliefert?
00:43:26: Das ist nicht im Wortlaut überliefert, es gab mehrere Pitches für Star Trek.
00:43:30: Er war vor dem einen unheimlich nervös auch deshalb weil er nicht verstanden hat weshalb da so viele sehr konkrete sehr spezifische Fragen kommen.
00:43:40: aber da erstellte sich im Nachhinein hier raus heraus als er bei CBS war dass die selber ihre eigene Weltraumserie geplant haben lost in space und einfach wissen wollten was hat der sich alles überlegt?
00:43:50: Und dann haben sie ihm abgesagt Wir haben ja Lost in Space, wir brauchen Star Trek nicht.
00:43:54: Aber danke für allen Input!
00:43:56: Und der zweite Pitch war dann bei NBC und da war er schon deutlich gefasst.
00:44:02: Und damals gab es einfach den Tipp weil ... Er war auch vielleicht so ein bisschen schuldig also gerade so in der Anfangszeit.
00:44:08: man wusste nicht so richtig kann der was?
00:44:11: Ist der seltsam oder ist er genial?
00:44:13: Jemand, der aus dem Karton kommt, da muss man schon vorsichtig sein als Studiobesitzer,
00:44:17: oder?!
00:44:18: Und einer der Tipps beim zweiten Pitch Hören Sie auf, dass den Leuten auf irgendeine Weise vorzuschlagen.
00:44:25: Sondern pitchen sie so als ist das ein Fakt!
00:44:28: Als hätten sie das beinahe schon erlebt und erzählen jetzt eigentlich nur das was sie da gesehen haben und sagen wir machen daraus eine Serie und das hat natürlich spielen noch viele Dinge mehr mit rein.
00:44:38: Hat dann aber so gut funktioniert, dass NBC sicher nicht nur eingelassen hat auf einen Star Trek Pilotfilm sondern auch noch an zweiten nachdem ihn der erste nicht ganz so gefallen hat.
00:44:47: über dann der Grundstein für dieses Star Trek-Universum.
00:44:51: Das inzwischen ja tausend erzählte Jahre umfasst, vom zwanzigsten bis zum dreißigsten Jahrhundert – das ist schon verrückt!
00:44:59: Wer neugierig gewonnen ist, wir schreiben Termine von Benjamin in die Show Notes, die wird uns gleich noch geben.
00:45:05: Noch nicht drin sind deine Auftritte bei den Trekkiefachmessen Fettkonnen und Comic Konn, aber wir werden nicht an dir vorbeikommen, Benjamin.
00:45:12: Wir glauben da an was Großes.
00:45:14: Ja, genau….
00:45:17: Also was ich mitnehme, ist dass sogar der Erfinder von Star Trek pitchen muss.
00:45:22: Musstest du mal pitchen?
00:45:25: Ich?
00:45:26: Ja!
00:45:30: Wir haben immer gleich ausprobiert.
00:45:32: Das ist ja das tolle beinahe Live-Sendung und das schätze ich sehr an der Aktualität.
00:45:38: man muss es natürlich immer in verantwortungsvoller Hände geben aber Es ist ja immer der nächste Sendetermin absehbar Und wir produzieren ja nicht irgendwie für den achten september sixen sechzig und haben dann gerade mers oder irgendwas sondern beim morgen- und bei mittagsmagazin ist immer klar also spätestens übermorgen gibt es wieder eine sende so wie wir den Wetterbericht gestalten.
00:46:00: Also immer ein Kollege oder eine Kollegin aus der Wetterredaktion in Mainz, er oder sie steht für alles Meteorologische.
00:46:07: ich als Journalist.
00:46:08: Wir telefonieren morgens manchmal ab halb vier miteinander über die Wetterlage je nachdem was los ist und dann kommen wir mitunter auch an Punkt wo wir uns gegenseitig Dinge pitchen und sagen manchmal auch okay um sechs Uhr dreizig in dem Wetter bericht da probieren wir mal etwas aus Und wenn das nicht gefällt oder wenn es nicht ankommt Dann machen wir's nie wieder Der Kunde.
00:46:29: halbe Stunde später kommt der nächste Wetterbericht.
00:46:31: Ja, also ich sehe das so dass es im Grunde ja immer eine Eine Sorry ist die du da als hälst auf deinem Gang begleitet von einer Kamera egal was gerade wie das Wetter ist.
00:46:41: Das ist das was ich mitnehme.
00:46:44: Unternehmensmarketing kommt ohne nicht aus Mitarbeiter Motivation nicht Science-Fiction Autor nicht Filmemacher nicht Theaterbesitzer und Michael auch nicht
00:46:57: Richtig.
00:46:59: Ja, dann live long and prosper.
00:47:03: Danke für die eine.
00:47:07: In der nächsten Folge geht es um ganz was anderes.
00:47:10: vielleicht ja aber auch nicht.
00:47:11: das geht und das Thema LinkedIn.
00:47:13: gedacht ist die Plattform ja eigentlich als Berufs- und Karrierenetzwerk und deswegen attraktiv für Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer, Unternehmerinnen und Unternehmer und so eigentlich auch nützlich.
00:47:25: Aber viele schrecken davor zurück Es tatsächlich zu benutzen und dann auch noch damit Erfolg zu haben, in welche Richtung auch immer.
00:47:32: In der nächsten Folge geben wir Tipps wie man sein LinkedIn-Account und seine Post schnell einfach so gestaltet das andere sich dafür interessieren.
00:47:41: also wir kommen nächste Mal!
00:47:43: Und diese Folge hat mindestens einen Hörer.
00:47:45: sicher denn Benjamin ist Fan Stammhörer.
00:47:49: Danke dafür und danke für den Spaß heute.
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