Wandel braucht Willen und eine Kampagne

Shownotes

Zum Thema passender Film: "Wag the dog" (1997). Schwarze Komödie mit Robert De Niro und Dustin Hoffman. Etwas abgehangen und trotzdem gut.

Zum Thema passende Serie: Mad Men

Literatur: This is Marketing, Seth Godin, 2018 Oversubsribed, Daniel Priestly, 2020 Propaganda, Edward Bernays,1928

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00:00:02: Storyfy Your Business,

00:00:03: der Podcast für storytelling im Marketing

00:00:05: und klare Kommunikation.

00:00:08: Eine klare Botschaft

00:00:09: kann die Welt verändern!

00:00:11: Und wie man sie richtig aufbaut so dass sie wirkt?

00:00:13: Darum geht's in den nächsten

00:00:14: Minuten mit Holger König und Michael Neugebauer.

00:00:18: Abonnieren Sie diesen Podcast

00:00:19: und Holger

00:00:20: und Michael unterstützen sie dabei mit ihrer Kommunikations

00:00:23: das zu erreichen was sie sich wünschen.

00:00:26: Auf geht´s ihr beiden.

00:00:28: In der vorigen Folge haben wir versprochen, dass wir uns diesmal beschäftigen mit dem Stichwort Kampagne und das es einen fünf Punkte Plan geben wird.

00:00:37: Kampagne ist jetzt nicht mein Fachgebiet.

00:00:40: Holger, das ist dein Tanzbereich.

00:00:43: Teile deinen Wissen mit uns!

00:00:45: Was ist denn dein Tanz-Bereich?

00:00:48: Das Leben?

00:00:49: Nee, Kommunikation.

00:00:52: Führung!

00:00:54: Da haben wir ihn kalt erwischt.

00:00:55: Das war so nicht abgesprochen.

00:00:56: Es war jetzt wirklich ein bisschen fies von mir aber das war jetzt eine Vorlage.

00:00:59: Michael tut mir leid.

00:01:00: Fünf ... fünf Jahresplan?

00:01:03: Fünf

00:01:05: Punkt Plan.

00:01:06: Hätte ich auch falsch verstanden.

00:01:08: Gut also ist ja klar Alles was sie intern kommunizieren sollte eine Kampagne sein.

00:01:14: Im Grunde ist es eine Kampa, aber leider ist es nicht oft eine Kompanie.

00:01:19: also sollte eine kampagne seien und dafür haben wir einen fünf punkte plan entwickelt.

00:01:23: gleich zum mitnehmen Dann ist alles viel einfacher.

00:01:28: Wir müssen noch mal eine frage stellen.

00:01:30: Kampagne klingt für mich sehr wuchtig klingt Für mich nach megafon

00:01:34: stimmt

00:01:35: okay ich bin gespannt.

00:01:37: also Wuchtig, ja.

00:01:39: Warum sollte ich denn etwas kommunizieren wenn ich das Kommunikationstil nicht erreichen will?

00:01:44: Also damit ist wuchtig schon ganz gut!

00:01:46: Denn es sollte ja wuchtlich sein um das Ziel zu erreichen finde ich super.

00:01:52: Dann Megafon finde auch gut, denn wir sprechen ja von interner Kommunikations.

00:01:57: da wird oft viel zu leise geredet.

00:01:59: Es gibt zwar den Flurfunk und es gibt alle möglichen Absprachen aber eine gute interne Kommunikion.

00:02:07: Nehmen wir mal ein paar Großkonzerne aus.

00:02:10: Da ist es wirklich schwer zu erreichen, wenn man nicht das nötige Handwerkszeug hat und das wollen wir heute mal ein bisschen aufrollen was man eigentlich dafür braucht und wie es denn gehen könnte.

00:02:19: also Es hilft nichts.

00:02:20: Wir wollen einen Ziel erreichen Wenn wir intern kommunizieren der spielt auch keine Rolle ob ich jetzt einen handwerksbetrieb habe der zehn Mitarbeiter hat auch da

00:02:30: geschieht

00:02:31: interne Kommunikation jeden Tag oder ob's hundert Mitarbeiter sind, oder tausend Mitarbeitende spielt alles keine Rolle.

00:02:38: Wenn ich ein Ziel erreichen will mit meiner Kommunikationsintern im Unternehmen dann sollte es eine Kampagne sein weil ich ja Handlungen auslösen will.

00:02:48: oder kommunizieren wir einfach so?

00:02:52: Letztlich

00:02:52: ist der Ziel jeder Ansage, jeder Kampagnen.

00:02:57: bitte macht am Ende das was Ich möchte, was wir am besten gemeinsam möchten.

00:03:03: Ja klar!

00:03:03: Genau ja.

00:03:05: also die schnellste und kürzeste Kampagne würde ich mal sagen ist ein Stoppschild da hält man eben an oder eine rote Ampel Und es gibt Dinge die ein bisschen komplexer sind und dann muss man eigentlich einfach nur ein bisschen mehr Zeit einen Plan.

00:03:20: am Ende sollen aber Handlungen dabei rauskommen.

00:03:23: Wir kommunizieren hier nicht um der Kommunikation Willen Also wir beide hier ja auch nicht.

00:03:30: Wir möchten ja, dass Sie wenn sie uns zuhören ein bisschen was mitnehmen vielleicht das anwenden können in Ihrem eigenen Unternehmen und besser kommunizieren.

00:03:39: Und wenn wir da einen kleinen mini Beitrag leisten können Dann ist es gut und dann freuen wir uns und wir wollen sie natürlich auch dazu verführen unseren Podcasts abonnieren.

00:03:51: Auch das ist ja eine Handlung.

00:03:52: und ob wir das sie erreichen das werden wir jetzt sehen in der nächsten halben Stunde So ungefähr.

00:03:58: Ziele können auch softe Sachen sein natürlich, man könnte sagen... Also es

00:04:02: muss nicht nur die Bilanz sein, die ich nach vorne bringen will sondern das kann doch sein.

00:04:07: Ich will zum Beispiel Fehlerkultur verbessern.

00:04:11: Könnte das auch so was sein?

00:04:12: Ja!

00:04:13: Auch also dagegen stelle ich auf dem Hof wird nichts mehr geraucht.

00:04:21: Warum lacht er jetzt so laut?

00:04:22: Weil es genau bei mir den Impuls auslöst, ich kaufe die extra große Packung und stelle mich dann in die Mitte des Schulhofs um zu rauchen.

00:04:31: Ja weil du so Renitent bist ja aber wenn nicht die richtige ...

00:04:34: Klar klar einfach nur, man weiß schon was man an mir hat.

00:04:41: Wie Sie hören, wer.

00:04:42: die Kampagne muss jetzt noch entwickelt werden damit Michael Neugebauer nicht mehr auf dem Hof raucht.

00:04:47: Aber das ist ja auch ein Ziel.

00:04:49: Das will man ja auch dann umsetzen in einer Handlung nämlich eine Nichthandlung da wird nicht geraucht.

00:04:54: Du hattest gesagt soft Ja gibt es.

00:04:56: Es gibt auch Ziele wie zum Beispiel Wertschätzen da miteinander umzugehen Können wir hier eigentlich auch mal einführen.

00:05:03: Kann ich wahrscheinlich noch was von dir lernen?

00:05:06: Wir kennen es schon ein paar Jahre, wie man hört und da können wir uns auch mal getingen.

00:05:09: Und

00:05:10: wir haben vieles überstanden.

00:05:14: Aber das ist ein anderer Podcast.

00:05:17: Wertschätzen damit einander umgehen wenn das das Ziel ist braucht es ja aber auch eine Handlungsaufforderung.

00:05:24: also alle Menschen sind irgendwie in Beziehungen und wenn wir möchten dass die Person mit der wir in dieser Beziehung sind wertschätzt damit uns umgeht Dann hilft das auch mal zu dieser Handlung aufzufordern und zu sagen, du tritt mir doch nicht immer gegen Schienmein.

00:05:42: Du könntest ja mal wertschätzen da mit mir reden.

00:05:45: Ja also wenn ich eine Handlung auslösen will brauche ich eine handlungsaufforderung Und wenn Ich Eine handlungs aufforderungen kommuniziere dann wäre das ja ganz gut eine begründung zu haben.

00:05:56: warum darf mich er jetzt nicht mehr auf dem hochhof rauchen ist gefährlich.

00:06:02: ja da sind Was weiß ich, da steht ein Tank und auf dem Hof darf deswegen nicht mehr geraucht werden weil es zu gefährlich ist.

00:06:10: Wertschätzender miteinander umgehen.

00:06:12: Begründung Ja wir arbeiten besser miteinander wenn wir wertschätzer miteinander um gehen Wenn wir unsere Leistungen anerkennen.

00:06:20: Und wenn wir sagen Michael Ich finde es so wunderbar mit dir diesen Podcast zu machen Ich kann ja gar nicht sagen wie dankbar ich hier bin dass du dich zur Verfügung stellst das hier mit mir zu tun

00:06:31: Dann lass mich das spüren.

00:06:38: Die Begründung leitet sich aus dem Narrativ ab, da haben wir schon drüber gesprochen.

00:06:43: Was wollen wir erreichen?

00:06:44: Eigentlich ganz gutes Beispiel wertschätzender miteinander umgehen.

00:06:48: dahinter steckt ja ein Narrativ.

00:06:50: wenn wir wertschätzener miteinander um gehen dann arbeiten wir besser zusammen haben mehr Spaß erreichen leichter unsere Ziele und so.

00:07:01: Ja, also habe ich mir jetzt ausgedacht gerade aber man braucht relativ.

00:07:05: Und jetzt geht's los und wir müssen ja auf den fünf Punkte planen zu steuern.

00:07:10: um das alles zu kommunizieren brauchen wir eine Systematik.

00:07:14: sonst sind es einzelne Content Pieces und einzelne Aktionen und einzelnen Plakat Produktion vielleicht auch an Flyer oder Man setzt sich mal zusammen und trinkt mal Kaffee und jemand bringt ein Stück Kuchen mit Ja, alles nett.

00:07:30: Aber Wertschätzer miteinander umgehen das schon ganz gut wenn man das systematisch angeht und sich zum Beispiel ein Datum setzt.

00:07:40: Wann starten wir?

00:07:41: Und bis wann wollen wir welche Ziel erreicht haben?

00:07:44: gibt es Zwischenziele die wir messen können?

00:07:46: dass ist gut.

00:07:46: ich kann allen nur empfehlen zwischen Ziele zu definieren dann weiß man nämlich wo man steht.

00:07:53: Die meisten haben Angst vor Zwischenzielen.

00:07:56: Ja, weil es sein könnte dass man das Zwischenziel noch nicht erreicht hat.

00:08:01: und was machen wir dann?

00:08:04: Und dann verfallen manche in Aktionismus sagen wir müssen hier schnell nochmal Kaffeegrenzchen einbauen und da nochmal irgendwas machen.

00:08:12: Ich nehme dein Gedanken mal auf.

00:08:13: zwischen Schritte geben die Chance zu prüfen haben wir das erreicht was wir bis dahin erreicht haben wollen und wenn nein was müssen wir noch verändern?

00:08:23: das heißt aber das kann auch Auswirkungen auf die anderen folgenden Zwischenschritte haben.

00:08:27: und also aus meiner Sicht ist es ja nicht schlimm zu sagen, wir haben gemerkt dass eine dauert ein bisschen länger das andere geht ein bisschen schneller.

00:08:33: Also Flexibilität, also Systematik Ja damit da nicht alles aus dem Ruder läuft.

00:08:40: aber innerhalb dieser Systematika glaube ich auch flexibilität Dinge zu verändern weil man sieht dass sie nicht laufen anders laufen besser laufen als vorher gedacht.

00:08:51: Wenn ich eine Handlungsaufforderung kommuniziere dann Brauche ich natürlich eine Begründung und diese Begrundung die leitet sich aus dem Narrativ ab.

00:08:59: Neben dem Narrative braucht es natürlich auch ne Systematik, Es hilft ja nichts einfach so Content Pieces unter die Leute zu streuen und vielleicht mal so ein Social Event zu machen.

00:09:10: alles ganz nett zahlt aber nicht wirklich ein.

00:09:14: wir brauchen ne Systematek und die beginnt eigentlich nicht eigentlich.

00:09:18: die beginn mit dem Start unserer Kampagne Endet mit dem Ende und wir müssen halt definieren, welche Ziele wollen wir erreichen.

00:09:27: Was wie viele Leute wollen wir davon abhalten auf deinem Hof zu rauchen?

00:09:33: Wäre zum Beispiel eine Definition eines Ziels könnte man auch anders machen.

00:09:38: Wie viele Raucher auf dem Hof könnten wir gerade noch tolerieren wenn es bisher hundert waren pro Tag?

00:09:44: Und das sind dann nur noch drei?

00:09:45: da können wir auch sagen haben unser Ziel erreicht?

00:09:49: Okay Es braucht einen starken Anfang Es braucht ein klar definiertes Ziel.

00:09:55: Aus meiner Projektarbeit weiß ich, es braucht Zwischenziele, Zwischenschritte.

00:10:00: Stimmst du dem zu?

00:10:02: Ja,

00:10:02: klar!

00:10:03: Zwischenziele... also ich bin Fan von Zwischenzielen weil die motivieren.

00:10:10: Zwischen-Ziele motivieren immer.

00:10:13: Manche denken oh und wenn wir's dann noch nicht geschafft haben was dann passiert ist das Alle beteiligten sich mehr reinhauen, weil einmal ein Zwischenziel reißen kann man ja.

00:10:28: Das zweite mal will man nicht erleben.

00:10:29: das ist also gut und wenn man zwischenziele schon über erreicht hat Ist meine erfahrung dass es dann nicht so ist dass die leute sich in den Liegestuhl legen Sondern dass sie sagen müssen wir nicht unser end Ziel jetzt ein bisschen anpassen?

00:10:43: Also ich liebe das.

00:10:44: ja Ich schiebe immer noch da muss ich dann auch manchmal gebremst werden Weil man kann mal auch, wie man läuft auch Gefahr dann über das Ziel hinauszuschießen.

00:10:55: Weil einer reichste Zwischenziel heißt noch lange nicht dass man das Endziel dann schonmal anpassen muss.

00:11:00: aber wenn man das Quartalsmäßig macht das erstes über erfüllt, das zweites über erfült da kann man sich schon einmal überlegen wir wollen mit einem Jahresende wo wir denn dann darstellen flexibilität.

00:11:11: Genau das wollte ich gerade sagen.

00:11:13: Ich glaube es braucht ein Balance zwischen einerseits Systematik damit ich weiß was ich tue und mich nicht komplett verrenne.

00:11:20: Es braucht diese Zwischenschritte, um mir die Chance zu geben.

00:11:23: Nicht über die ganze Zeit hinweg etwas zu tun was ich am Ende vielleicht gar nicht sinnvoll rausstellt.

00:11:28: und ich brauche die Flexibilität um Zwischenschritten zu verändern was den Zeitrahmen angeht was die zwischenziele angeht.

00:11:38: das ist eine Balance.

00:11:40: Ich finde Das braucht eine ganze Menge Aufmerksamkeit und Beharrlichkeit.

00:11:47: umzugucken sind wir noch in der Spur?

00:11:49: Müssen wir noch einen drauflegen, und wenn ja wo?

00:11:52: Und wenn wir noch ein drauf legen bitte nicht aktionistisch einfach um was zu tun.

00:11:58: Also das bringt schon mal nix auch in eigener.

00:12:02: also Es muss ja dann irgendwie ein Projektmanager geben der das verfolgt und dann Wäre das schon gut mit allen zu besprechen die daran beteiligt sind.

00:12:12: Was können denn tun wenn es schlecht läuft?

00:12:16: Ich glaube nicht dass es so gut ist das Datum hinten zu verschieben, da wäre also meine letzte Karte die ich spielen könnte.

00:12:26: Weil es auch eine Erkenntnis ist wenn man sich ein Ziel gesetzt hat und man hat's nicht erreicht Denn es geht ja nicht darum die Ziele zu erreichen Man budgetiert ja auch und passt Budgets an.

00:12:42: Es geht nicht unbedingt darum zu sagen wir haben unseren Ziel erreicht sondern etwas in Bewegung zu bringen.

00:12:48: Und das ist ja viel wichtiger, etwas in Bewegung zu bringen.

00:12:51: In Richtung auf das Ziel.

00:12:53: und ob ich das Ziel nun... mein Gott um zehn Prozent verfehle oder zehn Prozent drüber.

00:13:01: Ja wer misst es?

00:13:03: Also da bin ich so flexibel.

00:13:06: aber ich möchte gerne dass der Messpunkt ist der einundreißigste zwölfte wenn man so will und dann wird gemessen und dann können wir gucken wo hat woran hat's gelegen?

00:13:17: was haben wir gut gemacht was haben geschlecht gemacht?

00:13:19: also Wir sprechen immer noch von interner Kommunikation.

00:13:22: Und was müssten wir im nächsten Jahr anders machen oder bei der nächsten Kampagne?

00:13:26: Aber das zu verschieben, nur um zu sagen...

00:13:29: Wir haben das Ziel erreicht!

00:13:31: Das ist wie Bundesjugenspiele ohne... Na okay lassen wir das.

00:13:36: Noch mal einen ganzen Satz bitte.

00:13:38: Ja Bundesjugend, dass es wie Bundes jugendspiele, ohne Punkte oder ohne... Das ist halt dann eine Beschäftigung.

00:13:45: Wo ist der Sportart rein wenn ich das zielverschiebe?

00:13:50: Ich glaube, dass es nicht gut tut.

00:13:52: Der Sache!

00:13:53: Nicht um jetzt ein Wettbewerb zu haben... aber der Sache tut's nicht gut wenn man da zu flexibel ist.

00:13:59: Der Sache tut sehr wenig gut weil die Erkenntnisse nicht so scharf sind wie wenn man dabei bleibt.

00:14:07: Einunddreißig zertäufte.

00:14:09: So dann messen wir.

00:14:11: Und zur Systematik gehört natürlich auch in welcher Weise wollen wir vorgehen?

00:14:16: Mit welchem Aufwand?

00:14:17: Ja, haben wir Budget und Umfang der Aktion.

00:14:22: Und dann kann man schon wenn man das hat wird man erfolgreicher sein.

00:14:26: Das Ding hat richtig Zucht an.

00:14:29: Ich höre sehr

00:14:32: gern und ja das entspricht auch meiner Erfahrung meinen Ansichten was ich bei vielen Projekten erlebt habe ist dass

00:14:45: Firmen

00:14:46: Als eine Abteilung genau das nicht tun, was du gerade sagst.

00:14:48: Wir reden darüber in welcher Zeit mit wie vielen Menschen?

00:14:52: Mit wie viel Geld?

00:14:54: Ja und dann kommt ihr seid doch ein Team!

00:14:57: Wir schaffen das ja.

00:15:00: Gibt es dagegen einen Rezept?

00:15:03: also wenn man systematisch rangeht weiß man ja auch wie viele Mann- und Womanpower man da drin hat.

00:15:09: Und die meisten wissen sie haben eigentlich nicht genug.

00:15:12: aber wir sollen Finger davon lassen Ja.

00:15:16: Nein, ausgeschossen!

00:15:18: Das für zu kranken tagen das für zu burn out die meisten laden sich viel zu sehr auf.

00:15:25: wir haben ja von den also von der fünf punkten gesprochen.

00:15:29: punkt eins gründliche vorbereitung.

00:15:31: ich kann du kannst dass schaffst du nicht wenn du dich nicht gründlich vorbereitet sind.

00:15:35: dazu gehört eben diese ganzen dinge einzusammeln mach mal schnell.

00:15:40: ne das geht nicht.

00:15:43: und dann Ein anderer Punkt aus unserem verfunkten Plan ist ja, wir brauchen einen Anfang ein Beginn der Kampagne der Aufmerksamkeit erregt.

00:15:52: Bis dahin reicht oft die Luft.

00:15:56: Dann macht man eine Aktion.

00:15:58: Genau!

00:15:59: Wir bleiben bei dem Beispiel da machen wir mal einen Hof fest.

00:16:03: Da haben wir aber nicht rauch.

00:16:05: Du

00:16:08: bist ja nah zu besessen davon.

00:16:10: Ja, genau!

00:16:11: Ich finde das ist ein schönes Beispiel.

00:16:12: Aber ich kann dir das wieder beibringen?

00:16:14: Ich meine du hast es ja lange auch gemacht.

00:16:16: Egal.

00:16:16: Das

00:16:17: war der Punkt fest.

00:16:19: Man fällt ja klug mit der Zeit.

00:16:22: Genau also... Es braucht einen Anfang der Aufmerksamkeit erregt und es braucht dramaturgisch schlüssige und zeitlich realistische Zwischenschritte.

00:16:38: Und spätestens, wenn man sich damit auseinandersetzt wird man auch errechnen können wie viele Menschen daran mitwirken müssen also wer wie viel in welchem umfang so und später sind dann wird klar ob man es schafft oder nicht.

00:16:56: das zu der kapazität.

00:16:58: als aber jemand sagt mach mal schnell ja gibt es natürlich, es gibt auch die Schnellschüsse und die muss man auch können.

00:17:06: Und ich finde also was nicht zählt ist zu sagen das ja ein Schnellschuss machen wir nicht.

00:17:16: Das muss man können und so ist das Leben.

00:17:18: Also wir sprachen eben von Flexibilität, dass kommt eben vor aber Ich spreche von der Kampagne.

00:17:24: und dann sagen wir mal sprechen wir von zwölf Monaten und wenn dann jemand sagt Mach mal schnell!

00:17:28: Dann ist das natürlich Markete.

00:17:33: Ja, wir müssen uns überlegen.

00:17:34: Punkt vier des Plans!

00:17:36: Wie sieht denn die Siegerährung aus sozusagen?

00:17:38: Also die Siegerehrung ist zwar so schönes Wort und kann man sich auch schön vorstellen aber wenn wir jetzt ein Team während interner Kommunikation und unser Ziel reißen dann haben wir keine Siegeärungen.

00:17:55: aber trotzdem was Und zwar ein Ende der Kampagne und würde sagen können, das haben wir erreicht.

00:18:01: Es muss ja nicht immer Sieger-Ehrung sein.

00:18:05: Ich versuche das ehrlich.

00:18:06: seit Jahren versuche ich Menschen beizubringen dass sie immer nur auf Gold gehen, ne?

00:18:12: Das habe ich jetzt gerade nicht

00:18:13: verstanden.

00:18:13: Okay!

00:18:15: Ja aber so ist das Leben auch nicht.

00:18:17: go for gold.

00:18:18: Das ist einfach schön wenn man es mal schafft.

00:18:20: und der Rest also sagen wir ehrlich das Leben is Silver Bronze or Messing Und Gold kommt halt mal vor, aber da gehören so viele Faktoren dazu.

00:18:30: Man kann sich's vornehmen, aber es macht auch nichts wenn Silver oder Bronze ist und wenn meine Ergebnisse eben nicht so sind wie mal definiert.

00:18:39: Trotzdem war das eine gute Kampagne!

00:18:40: Also bei Siegerheerung bin ich schon ein bisschen zusammengezuckt.

00:18:43: Du hast das jetzt relativiert, weil für mich sind so Siegerehrungen immer zweischneidig, weil einerseits gibt es eine Siegerin und andererseits gibt's eben welche die nicht Gold haben.

00:18:55: Die meisten gehen für gold aber so ist das Leben nicht.

00:18:58: Das Leben ist meistens... Silber, Bronze und Messing.

00:19:02: Man kann natürlich für Gold gehen und sich die Medaille holen bei der Siegerehrung aber das ist dann auch nicht das Ziel einer Kampagne sondern Erkenntnisse zu gewinnen.

00:19:11: Ich bin eben gerade so ein bisschen zusammengezuckt beim Stichwort Siegerehrung, weil für mich sind so Siegerinnen-Siegerehrungen immer so eine zweischneidige Sache.

00:19:20: Es gibt einen Nennen, eine Nähe die oben auf dem Treppchen steht und die anderen haben sich zwar vielleicht auch mächtig anbestrengt aber kriegen gar nicht die Beachtung.

00:19:28: Aber jetzt wo du es relativiert hast kann ich's besser verstehen.

00:19:33: eigentlich soll jeder mit einem guten Gefühl rausgehen und sagen ich habe das Beste gegeben erreicht, was mir jetzt gerade möglich war.

00:19:43: Genau und das widerspricht?

00:19:45: So meine ich das, sondern es widersprecht aber auch nicht dem Leistungsprinzip.

00:19:49: also Ich bin dafür dass es Gold gibt und ich bin dafür, dass es Siegerehrung gibt.

00:19:52: Aber damit ist nicht Schluss.

00:19:54: und nochmal Das Leben spielt davor Und hier.

00:19:58: wie war das jetzt bei den letzten?

00:19:59: Was war denn das wo der deutsche Marathonläufer Im Grunde Sieger der Herzen war, er wurde irgendwie noch abgefangen mit drei Meter vom Ziel.

00:20:11: Also wir kennen das ja so ist das Leben.

00:20:12: Der hat bis zum Schluss durchgehalten und gesagt... Ja!

00:20:15: Er dachte

00:20:18: vielleicht schon dass er gewonnen hat?

00:20:22: Aber ich finde es auch wieder ein schönes Beispiel dafür was Emotionen für eine Rolle spielen war.

00:20:28: an diese Geschichte erinnern wir uns beide.

00:20:31: Und nicht weil wir regelmäßig Zeitungen lesen irgendwelche Fakten herunterrattern könnten, weil er es bewegt hat.

00:20:41: Ja genau und leider wissen wir seinen Namen nicht.

00:20:43: aber was uns bewegt ist sein Schicksal seine Story.

00:20:47: Erste Held und Helden erreiche ich immer ihr Ziel.

00:20:50: Und aber er hatte ein ganz anderes Ziel erreicht das viel größer ist und dass es sei narrativ.

00:20:56: Er hat diesen mit diesem Marathon nicht nur geschafft sondern er hat es in die Weltspitze geschafft.

00:21:01: er hat alles gegeben was er hatte bis aufs letzte Körnchen.

00:21:05: er kann stolz nach Hause gehen und er hat zwar nur silber gewonnen, aber Er hat viel mehr gewonnen als so eine medaille.

00:21:16: So das wollte ich damit sagen Das ist nicht.

00:21:20: darauf ankommt jetzt das ziel dass man sich gesetzt hat Zu erreichen also in zahlen sondern es auch andere ziele gibt die man da erreicht.

00:21:29: und wenn wir es Ernst meinen mit unserer kommunikation dann ist Es ja nicht diese eine kampagne die wir machen in unserem leben sondern danach kommen ja welche und dann haben wir viel gelernt für die nächsten.

00:21:41: Und dazu müssen wir natürlich messen, also Messer.

00:21:49: Kannst du mir das noch mal ein bisschen prätisieren?

00:21:51: Was meinst du mit messen?

00:21:52: Weil meinen Stolz kann ich ja nicht messen!

00:21:55: Ich kann messen ob wir mehr Umsatz machen oder mehr Aufträge kriegen aber wie misst du die Zufriedenheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern?

00:22:05: Kein Problem Umfragen, die kann man auch so konstruieren dass man belastbare Ergebnisse bekommt.

00:22:13: Auf jeden Fall ist ja wichtig wenn wir Geld in die Hand nehmen Auch für eine interne Kampagne Dass wir dann sagen können Wir haben so und so viel eingesetzt.

00:22:21: keine Ahnung hunderttausend Euro Und das Ergebnis ist das und das Von hundert Rauchern, siebenundneunzig davon abzuhalten auf den Hoch zu rauchen hat uns jeder jetzt nicht Raucher so und so viel Euro gekostet.

00:22:39: Und bei dem Neugebauer hilft es sowieso nicht.

00:22:41: deswegen da brauchen wir keine neue Kampagne.

00:22:44: der macht sowieso was.

00:22:46: Ich

00:22:46: bin klein beinahe Kommunikation also man weiß woran man bei mir ist.

00:22:51: Entschuldige ich werde das Beispiel einwählen und normal also ja okay bremst mich ein die.

00:22:57: ich hatte ja die fünf Punkte erwähnt nochmal zusammengefasst.

00:23:01: Also zu einer internen Kampagne, fünf Punkte die wichtigsten.

00:23:06: es gibt natürlich viel mehr.

00:23:07: erstens gründliche Vorbereitung.

00:23:09: wir haben darüber gesprochen was brauchen wir welche Ressourcen danach?

00:23:13: zweitens ein Anfang der Aufmerksamkeit erzeugt wenn wir den nicht haben ist eigentlich schon dir ist schon verloren.

00:23:22: drittens dramaturgeschlüssig zeitlich realistische Zwischenschröte die wir auch messen Dann wissen wir, wo stehen.

00:23:31: Viertens?

00:23:32: Es muss eine Ende geben.

00:23:33: Die Kampagne hat ein Ende.

00:23:37: Das müssen alle wissen.

00:23:39: die dafür arbeiten, an die wir die Kampagnen ausspielen müssen sie nicht unbedingt wissen aber Sie werden es erfahren!

00:23:46: Denn am Ende gibt es irgendein Event irgendwas was auch das Ende klar markiert und dann können wir die Ergebnisse messen, Punkt fünf Messung der Ergebnisse und dann sind wir Schlüger Als vorher, wenn ich was erreichen will, brauche ich eine Kampagne.

00:24:03: Das wäre eigentlich mein Schusswort.

00:24:04: Kampanie aus innerer Überzeugung und einer die selbst vorlebe.

00:24:08: So, Kampagnen braucht Strukturdurchhaltervermögen.

00:24:11: Du hast das eben ganz wunderbar beschrieben im Einzelfall weil Struktur heißt ja auch die richtigen Leute an der richtigen Position.

00:24:19: Kampaigne gibt mir Sicherheit.

00:24:21: übrigens das ist ja noch ein ganz wichtiger Punkt wir sind noch nicht aber Kampagne geben so viel Sicherheit allen in der Abteilung, allen im Unternehmen.

00:24:34: So viel Sicherheit für die richtige Sache sich einzusetzen.

00:24:38: Das darf man nicht unterschätzen.

00:24:40: zu wissen wofür das alles gut ist.

00:24:44: Dann behalte ich meinen Schwung dann erreiche mein Ziel.

00:24:47: Das ist einfach super!

00:24:49: Dann erreiche auch die Zwischenstationen.

00:24:52: Man kann sie messen das gibt noch mehr Auftrieb.

00:24:55: und dass es so Ich würde es beschreiben, da geht ein Ruck durch die Abteilung.

00:25:01: Da geht ein Rock durch das Unternehmen.

00:25:04: ja und das wollen wir doch alle im Grunde wenn wir für solche Dinge verantwortlich sind dass mal so ich sag nicht das Wort mit weh ich sage Ruck und nicht Wumms Ja der macht halt Lärm Wums.

00:25:21: aber Ruck Das kann man sich alles sagen, das geht ein Stück vorwärts.

00:25:26: Und dann war es gute Arbeit und da kam er sich mit dem nächsten Thema beschäftigt.

00:25:32: zu Kampagnen Hätte ich noch einen Film-Tipp?

00:25:36: Ja den erwarte ich auch von dir.

00:25:38: also Ich stehe ja so auf so siebziger, achtziger Jahre Stücke auch.

00:25:45: Das wäre eine aus der Zeit.

00:25:47: Wack the Dog Ohja,

00:25:49: ohja!

00:25:51: Das ist doch super.

00:25:52: Wie rette ich einen amtierenden Präsidenten, der vermutlich sich an einer Mitarbeiterin sexuell nicht korrekt verhalten hat ihr gegenüber?

00:26:06: Mehr will ich da nicht verraten.

00:26:07: Ist halt echt krass!

00:26:09: Es braucht

00:26:10: eine Kampagne hier

00:26:12: und dieser Film ist so fies und es sind so tolle Schauspieler Robert De Niro und Dustin Hoffman.

00:26:18: also lohnt sich Wack the Dog.

00:26:20: Und natürlich, was Kampagne angeht immer ist Mad Men.

00:26:26: Ist ja jetzt auch schon etwas älter aber ich hab Mad Men verschlungen und immer wenn eine neue Staffel kam habe ich mir die davor alle angeguckt.

00:26:34: also kam zwei habe ich mehr eins angucken kam drei eins und zwei und dann erst drei.

00:26:38: Ich gebe

00:26:40: ehrlich zu ich habe einen Teil der Serie gesehen.

00:26:42: ich bin irgendwann ausgestiegen und ich werde dir mal sagen warum?

00:26:45: Warum?

00:26:45: Die haben so viel gesoffen und geraucht das mir vom Zusehen übel geworden ist.

00:26:50: Kein Witz.

00:26:53: Und das aus deinem Munde, zu viel geraucht?

00:26:56: Na gut und lohnt sich auf jeden Fall.

00:26:59: Seth Godden, Godfather of I don't know Marketing wahrscheinlich.

00:27:05: This is marketing.

00:27:06: standardwerk muss man einfach gelesen haben und auch es gibt hier in Australier ist das glaube ich der in England lebt.

00:27:13: Daniel Priestley hat ein tolles Buch geschrieben oversubscribed.

00:27:19: Zu Anfang fragt man sich, was hatten das mit Kampagnen zu tun?

00:27:22: Überblättern Sie das und gehen Sie gleich ins Ende.

00:27:25: Weil er hat schon sehr gute Gedanken dazu wie man Kampanien aufbaut.

00:27:30: Und ein Werk, dass wir erwähnt hatten Edward Bernays Propaganda von nineteenhundert achtundzwanzig und jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen ist reinzufinden.

00:27:43: Das alles findet sich natürlich ordnungsgemäß auch nochmal in den Show-Notes

00:27:49: Genau.

00:27:49: Und was machen wir nun beim nächsten Mal?

00:27:52: Das nächste mal reden wir über einen bescheuerten Spruch, wenn der Verkäufer zum Kunden sagt ich will ja nur ihr Bestes weiß der Kunde sofort er möchte mein Geld.

00:28:02: das ist also nicht die geschickte Verkaufsstrategie wie man geschickt verkaufen kann wie man aus Laufkundschaft möglicherweise sogar Stammkunden macht.

00:28:11: darüber reden wir beim nächsten mal.

00:28:13: Spoiler.

00:28:14: es kommt wieder das Stichwort Innerhaltung

00:28:16: vor.

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